Post erteilt Deutscher Bank eine Absage

- Bonn - Die Postbank wird doch nicht von der Deutschen Bank übernommen. Der Vorstand der Post beendete die Spekulationen um die Zukunft des Geldinstituts und erklärte: "Mindestens 50 Prozent und eine Aktie des Kapitals und der Stimmrechte der Postbank bleiben dauerhaft im Besitz der Deutschen Post AG." Dies sei insbesondere im Interesse der Kunden und der Mitarbeiter der Postbank.

Der Börsengang der Postbank werde wie geplant realisiert. Die Erstnotierung soll am 21. Juni erfolgen. Außerhalb des Börsengangs werde es keinen Verkauf der Postbank oder von Teilen der Postbank geben. Ebenso wenig würden größere Aktienpakete an Kreditinstitute oder andere strategische Investoren abgegeben. Der Börsengang werde ein positives Signal für den deutschen Kapitalmarkt sein.<BR><BR>Mit der überraschenden Erklärung zog der Post-Vorstand angesichts der immer heftiger werdenden Spekulationen über eine Übernahme der Postbank durch die Deutsche Bank die Notbremse. Dies wurde auch deshalb notwendig, weil die Spekulationen immer mehr zu einer Belastung für den Börsengang zu werden drohten.<BR>

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