Post streicht 150 Stellen im IT-Bereich

Die Deutsche Post strafft ihr Informations- und Datenmanagement und streicht in Deutschland 150 Stellen. Dies sagte eine Post- Sprecherin am Montag in Bonn und bestätigte einen Bericht der Tageszeitung Â"Die WeltÂ".

Weitere rund 450 IT-Fachkräfte von insgesamt 1100 in dem Bereich beschäftigten Mitarbeitern seien von Standort-Schließungen betroffen und müssten umziehen, hieß es weiter. Von derzeit elf IT-Standorten würden neun dichtgemacht. Die Arbeit werde künftig in Bonn und Darmstadt konzentriert.

Mit den Maßnahmen solle der IT-Bereich in Deutschland "effizienter" werden, erläuterte die Sprecherin. Angaben über die Höhe der angestrebten Einsparungen machte sie nicht. Insgesamt solle der IT-Standort Deutschland der Post damit "gestärkt" werden.

Nach den Plänen der Post werden die IT-Standorte Berlin, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Fulda, Hannover, München, Stralsund und Trier geschlossen. Von den 600 Beschäftigten dort seien 450 "hoch qualifizierte Kräfte", die die Post halten wolle, sagte die Sprecherin. Definitiv wegfallen würden 150 Stellen. Diese Mitarbeiter wie auch die anderen IT-Beschäftigten gehörten zur Tochter IT Services. Für sie gilt nicht die für die Post mit der Gewerkschaft ver.di vereinbarte Beschäftigungsgarantie, nach der betriebsbedingte Kündigungen bis 2011 ausgeschlossen werden.

Ursprünglich hatte die Post weite Teile ihrer IT-Verwaltung - national wie international - dem US-Computerkonzern Hewlett-Packard (HP) übertragen wollen, um die Effizienz zu steigern und Kosten zu sparen. Die geplante Outsourcing-Kooperation zerschlug sich aber wieder, so dass die Post nun in Eigenregie handelt. Ziel sind insgesamt Einsparungen von rund einer Milliarde Euro.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dax knapp unter 13 000 Punkten
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax ist heute knapp unter die Marke von 13 000 Punkten gefallen. Der Leitindex verlor im frühen Handel 0,13 Prozent und stand bei 12 986,33 …
Dax knapp unter 13 000 Punkten
Spanien senkt Wachstumserwartungen wegen Katalonien-Konflikt
Madrid (dpa) - Die spanische Regierung hat wegen des Katalonien-Konflikts die Wachstumserwartungen für das kommende Jahr gesenkt.
Spanien senkt Wachstumserwartungen wegen Katalonien-Konflikt
Staat verdient mehr an Rauchern
Wiesbaden (dpa) - Der deutsche Fiskus hat mehr an Rauchern verdient. Im dritten Quartal wurden 7,2 Prozent mehr versteuerte Zigaretten produziert als im …
Staat verdient mehr an Rauchern
Lagarde zu Premier Tsipras: IWF voll des Lobes für Griechen
Washington (dpa) - Der Internationale Währungsfonds ist voll des Lobes für die Reformen im lange krisengeschüttelten Griechenland.
Lagarde zu Premier Tsipras: IWF voll des Lobes für Griechen

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion