US-Präsident Trump droht mit totaler Vernichtung Nordkoreas

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Post wappnet sich für Konkurrenz

- München -­ Mit Blick auf das Ende 2007 auslaufende Briefmonopol steht die Deutsche Post vor umfassenden Veränderungen. Im Jahr 2007 sollen in Deutschland insgesamt rund 200 Filialen geschlossen werden und durch Partner-Agenturen ersetzt werden, teilte Post-Sprecher Dirk Klasen in Bonn mit. Um konkurrenzfähig zu bleiben und gleichzeitig die Qualität zu steigern, wird zudem in den kommenden beiden Jahren auch die Zustellung optimiert, bestätigte Sprecher Peter Hilger in München.

Nach seinen Aussagen werden Briefe künftig in ausgewählten Städten in der gesamten Bundesrepublik sowie in stadtnahen Gebieten bis 13 Uhr zugestellt. Dafür sei es notwendig, die Wirtschaftlichkeit der Briefeverteilung zu optimieren. So werden die Leerfahrten der Briefträger, die diese von ihren Zustellstützpunkten bis zu ihrem Verteilungsgebiet zurücklegen müssen, künftig möglichst kurz gehalten.

Konkretisieren wollte Hilger die Maßnahmen aber nicht. "Wir stecken mit diesen Überlegungen noch in den Kinderschuhen", begründete er. Allerdings kann er sich vorstellen, die Stützpunkte so zu verlegen, dass jeder Briefzusteller einen möglichst geringen Weg zu seinem Gebiet zurücklegen muss und dadurch der Zeitaufwand verringert wird. "Unsere Leute werden mobiler und flexibler sein müssen", sagte Hilger. Allerdings müssten natürlich Unternehmensführung sowie Betriebsrat mit den Maßnahmen einverstanden sein.

Die Schließung der Filialen wird für die Kunden keinerlei Auswirkungen haben, versprach Dirk Klasen. Vielmehr würden sie sogar von längeren Öffnungszeiten profitieren. Der Sprecher erklärte, dass auch weiterhin eine flächendeckende Versorgung gewährleistet ist. Entlassungen müssten die Mitarbeiter nicht fürchten, sie erhalten im Post-Konzern andere Stellen, sicherte Klasen zu.

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