+
Mit abendlichen Paketlieferungen zur Wunschzeit will die Deutsche Post DHL auf dem umkämpften Zusteller-Markt punkten. Foto: Michael Hanschke

Zusteller-Markt

Post weitet Abendzustellung für Pakete aus

Düsseldorf (dpa) - Mit abendlichen Paketlieferungen zur Wunschzeit will die Deutsche Post DHL auf dem umkämpften Zusteller-Markt punkten.

Spätestens Ende Juni können Paketempfänger in allen wichtigen Ballungsgebieten in Deutschland eine genauere Empfangszeit für ihre Sendungen bestimmen, wie der zuständige Post-Manager Achim Dünnwald in der "Rheinischen Post" ankündigte. "Die Kunden legen fest, dass das Paket zwischen 18 und 21 Uhr geliefert werden soll, und dann werden wir uns an diesen Zeitrahmen halten", sagte Dünnwald. Diese Option gebe es bisher bereits für Kunden verschiedener Online-Händler.

Nutzen können sollen das Angebot rund 14 Millionen der 42 Millionen Haushalte - also ein Drittel der Bevölkerung. Umsonst ist der neue Service allerdings nicht. Als Zuschlag pro Sendung will der gelbe Riese dem Bericht zufolge in der Startphase 1,99 Euro verlangen, später sogar 2,99 Euro. Einen Gehaltsaufschlag für die späteren Auslieferungen werde es für die Mitarbeiter nicht geben, da "innerhalb der tariflich vereinbarten zuschlagsfreien Arbeitszeiten ausgeliefert wird", sagte Dünnwald.

Die Paketbranche, zu der auch Kuriere und Expressdienst-Beschäftigte zählen, wächst seit Jahren dank des boomenden Online-Handels und der guten Wirtschaftslage.

Bericht der Rheinischen Post

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Probleme mit neuen Abgastests
Der neue Abgastest WLTP bringt Volkswagen in die Bredouille: Die gleiche Mannschaft, die nach dem "Dieselgate" aufräumen soll, muss sich auch mit neuen Abgastests …
Probleme mit neuen Abgastests
Brauer brauchen Pfand vor Ferien
Die Bierbrauer werden nervös: Wird ihr Leergut für die anstehenden Sommerwochen reichen? Die Branche ruft nun dazu auf, leere Kästen schnell zurückzugeben - möglichst …
Brauer brauchen Pfand vor Ferien
Preise für Flüge von deutschen Flughäfen gesunken
Preiserhöhungen nach der Air-Berlin-Pleite haben für Unmut von Fluggästen gesorgt. Inzwischen gibt es gute Nachrichten für Reisende - allerdings nicht ausnahmslos.
Preise für Flüge von deutschen Flughäfen gesunken
USA wollen mit Europäern über freien Handel sprechen
Nachdem US-Präsident Trump der EU mit neuen Zöllen gedroht hat, zeigt sich sein Finanzminister Mnuchin beim G20-Treffen in Buenos Aires gesprächsbereit. Eine IWF-Analyse …
USA wollen mit Europäern über freien Handel sprechen

Kommentare