Postbank hält Dividende stabil

- Frankfurt/Main - Postbank-Vorstandschef Wulf von Schimmelmann will die Dividende trotz der Übernahme des Baufinanzierers BHW stabil halten. "Wir wollen wieder 1,25 Euro zahlen", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Darüber hinaus sollten die Rücklagen gestärkt und die Kernkapitalquote erhöhen werden, "schließlich machen wir keine Kapitalerhöhung für die BHW-Übernahme." Ende Oktober hatte die Postbank von den gewerkschaftlichen Haupteignern 76,4 Prozent der Anteile übernommen und kontrolliert damit über 90 Prozent des BHW.

Zur Frage nach einem Stellenabbau sagte Schimmelmann: "Entlassungen gehören nicht zur Kultur beider Häuser. Bis Ende 2006 haben beide auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet." Natürlich gebe es durch den Zusammenschluss Überschneidungen. Die meisten Veränderungen sollten aber durch Wachstum abgefedert werden. Mitarbeiter würden neue Aufgaben übernehmen.

Das Ergebnis der Postbank werde zwar durch Integrationskosten belastet. Doch davon abgesehen, "werden wir das Ergebnis im kommenden Jahr nicht stark verbessern, aber auch nicht verschlechtern", sagte Schimmelmann. In fünf Jahren werde die Postbank aus der BHW-Übernahme sehr deutliche Synergien realisieren. "Schon früher erwarten wir vom BHW einen Ergebnisbeitrag in dreistelliger Millionenhöhe", sagte Schimmelmann.

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