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Postbank: Zum neuen Preis Überzeichnung

- Bonn - Der Börsengang der Postbank ist gesichert. Kurz vor ihrem heutigen Start stieß die Aktie bei Privatanlegern und Großinvestoren doch noch auf rege Nachfrage. Nach einem verbilligten Angebot rechneten Finanzkreise nach Ende der Zeichnungsfrist mit einer deutlichen Überzeichnung der Aktie. Von Seiten des Eigentümers Deutsche Post und den Konsortialbanken gab es zunächst keine Angaben über das Volumen der eingegangen Kaufanträge.

Nach der Senkung der Preisspanne auf 28 bis 32 Euro griffen Fondsgesellschaften, aber überraschend auch Kleinanleger verstärkt zu, wie aus Banken- und Fondkreisen sowie von Händlerseite bestätigt wurde. Bei der Zuteilung sollen Aktionäre der Deutschen Post sowie Post-Mitarbeiter bevorzugt werden.<BR>Das genaue Verhältnis der Aktienanteile für Großinvestoren und Privatanleger musste noch festgelegt werden. Klar war nur, dass die Mehrheit auf institutionelle Anleger entfallen wird. Insgesamt platziert die Post rund 55 Millionen Aktien im freien Handel an der Börse. Das restliche Drittel des Gesamtvolumens von 82 Millionen Aktien wird über eine Umtauschanleihe an den Kapitalmarkt gebracht.<BR><BR>Im "Graumarkt" zeichnete sich ein Kurs unter 30 Euro ab. Die Düsseldorfer Wertpapierhandelsbank Lang & Schwarz ermittelte am Dienstagmittag einen Kurs zwischen 29,00 und 29,30 Euro. Die Börsenmakler Schnigge AG stellte eine Spanne zwischen 29,15 und 29,45 Euro fest. "Nach der Senkung der Preisspanne hat die Handelsfrequenz hier eindeutig zugenommen", sagte Giuseppe Amato von Lang & Schwarz. <BR><BR>Der absehbare Erfolg weckte Lust auf weitere Börsengänge. Die Ankündigung aus Berlin, nun auch den Rest an Post- und Telekom-Anteilen unters Anlegervolk zu bringen, folgte auf die Nachricht von der Überzeichnung.<BR>

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