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Postbank soll mit Börsengang den Eisbrecher spielen

- München - Auf Samtpfoten kehren die Privatanleger zurück an die Börse. Das stattliche Plus von mehr als 50 %, das der Dax seit März verbuchen konnte, macht Lust auf mehr. Mit großer Spannung wartet man nun darauf, wann der Markt wieder aufnahmefähig für Neuemissionen ist.

<P>Können große Emissionen wieder platziert werden, gehen Experten davon aus, dass die endgültige Trendwende geschafft ist. Die erfolgreichen Kapitalerhöhungen der Allianz und der Münchener Rück sowie die problemlose Abspaltung der Immobilien-Tochter Real-Estate von der HypoVereinsbank haben gezeigt, dass an den deutschen Finanzmärkten wieder langsam das Vertrauen in heimische Aktiengesellschaften zurückgekehrt ist. </P><P>Für neue Firmen ist der Schritt auf das Börsenparkett bisher aber noch ein Wagnis. Die logische Folge daraus ist, dass es im laufenden Jahr keine nennenswerten Aktien-Neuemissionen in Deutschland gegeben hat. Als in den Jahren 1999 und 2000 die Börsen boomten, gab es jährlich weit mehr als 100 Börsengänge. </P><P>Kein Wunder also, dass nach den mageren Jahren nun viele junge Firmen in den Startlöchern sitzen und auf eine Initialzündung warten. Große Hoffnungen setzt man dabei auf den Börsengang der Postbank, der für den Herbst 2004 geplant ist. Nicht nur die Deutsche Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz (DSW) geht davon aus, dass die Postbank eine Pilotfunktion hat und somit auch eine Eisbrecherrolle übernehmen kann. </P><P>Mit der Postbank könnte nach der Telekom und der Post nun eine dritte Volksaktie das Parkett erobern. Die Chancen stehen nicht schlecht und ein direkter Vergleich zur Telekom-Emission im Jahr 1996 drängt sich in mehrerlei Hinsicht auf. Aller Skepsis zum Trotze war die T-Aktie damals nach einer Marketingoffensive weit überzeichnet und entwickelte sich in der Zeit nach dem Börsengang zum Goldesel. </P><P>Es ist damit zu rechnen dass auch die Postbank mit einem gigantischen Werbefeldzug in die entlegensten Winkel der Republik vordringen wird. Prominentes Zugpferd wird diesmal die Fußball-Legende Franz Beckenbauer sein. Bei der Postbank ist der Bekanntheitsgrad ähnlich groß und auch das fundamentale Umfeld stimmt. Die Gewinne der Postbank sind zuletzt kontinuierlich gestiegen und für 2003 wird ein erneuter Zuwachs von rund 20% auf 500 Millionen Euro angestrebt. </P><P>Außerdem hat das Unternehmen bei weitem nicht so hohe Kreditausfälle und Verluste im Handelsergebnis wie viele andere Banken. Mit einer Eigenkapitalrendite von 10% und einer Bilanzsumme von 141 Mrd. Euro ist das ehemalige Staatsunternehmen durchaus konkurrenzfähig. In Zukunft will die Postbank vor allem das Wertpapiergeschäft ausbauen und das Fondsvolumen deutlich steigern. </P><P>Es ist damit zu rechnen, dass das Mutterunternehmen Deutsche Post knapp 50 % der Postbank an die Börse bringen will, was einem Emissionsvolumen von etwa 2-3 Milliarden Euro entspräche. Die Postbank ist nicht die einzige Großemission, die auf Anleger wartet. Auch T-Mobile, der Pay-TV-Sender Premiere und die Deutsche Bahn denken darüber nach. Im Herbst 2004 folgt die Postbank ihrer Mutter aufs Börsenparkett.</P>

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