Posthume Millionen: Der King ist Spitze

- München - Es gibt fast nichts, worüber das amerikanische Magazin "Forbes" noch keine Rangliste erstellt hätte. Die neueste Wertung beschäftigt sich mit Toten - und wer von ihnen posthum am meisten verdient.

An der Spitze der Forbes-Liste stehen Künstler, die auch lange nach ihrem Tod bei Fans nicht in Vergessenheit geraten. Der Rangliste zufolge ist der "King of Rock 'n' Roll", Elvis Presley, der Tote, dessen Produkte die höchsten Einkünfte erzielen. 45 Millionen Dollar (etwa 37 Millionen Euro) habe Elvis posthum allein im vergangenen Jahr eingespielt, schreibt "Forbes". Diese Summe sei durch den Verkauf von CDs und Lizenzen erzielt worden. Auf Rang zwei folgt Charles Schulz. Die Werke des Erfinders und Zeichners der "Peanuts" - des Comics, in dem Snoopy und Charlie Brown durchs Leben tölpeln - bringen noch immer rund 35 Millionen Dollar ein. Dem 1980 verstorbenen Beatle John Lennon werden Einnahmen von 22 Millionen Dollar zugeschrieben.

Insgesamt stehen 13 tote Berühmtheiten auf der Liste, die zusammen Einnahmen von 186 Millionen Dollar generiert haben sollen. Unter anderen zählen der Autor der Roman-Trilogie "Herr der Ringe", J. R. R. Tolkien, Hollywoodstar Marilyn Monroe und Bob Marley zu den toten Spitzenverdienern. Der Musiker Ray Charles erscheint wegen einer Verfilmung seines Lebens, die sechs Millionen Dollar brachte, auf der Liste.

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