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Praktiker schafft Kundenberatung ab

- Frankfurt - Verbraucher, die sich im Baumarkt über mangelnde Beratung ärgern, dürften sich bald noch hilfloser fühlen: Praktiker setzt im scharfen Wettbewerb der deutschen Baumarktketten künftig allein auf den Preis und will die Beratung abschaffen. Nach dem Vorbild von Discountläden im Lebensmittelhandel will der preisaggressive Baumarkt vom nächsten Jahr an immer mehr Läden auf reine Selbstbedienung umstellen, wie Praktiker-Chef Wolfgang Werner bei der Vorstellung seiner Börsenpläne ankündigte.

Mit diesem neuen Konzept und der Fortsetzung des Sparkurses will Deutschlands zweitgrößte Baumarktkette Investoren für den bevorstehenden Börsengang locken. Die Praktiker-Aktie wird für 16 bis 19 Euro angeboten. Einen Nachlass wird es bei dem noch im November geplanten Börsengang des für seine spektakulären Rabattaktionen ("20 Prozent auf alles") bekannten Baumarktes nicht geben, wie Werner klar machte.

Insgesamt werden bis zu 34,5 Millionen Anteilsscheine angeboten, zuzüglich einer Mehrzuteilungsoption von 4,5 Millionen Aktien. Die Praktiker-Mutter Metro wird auch nach dem Börsengang ihrer Tochter mit rund 40 Prozent größter Aktionär der Baumarktkette bleiben. Das Geld aus dem Börsengang soll in das Auslandsgeschäft - vor allem in Osteuropa - investiert werden. Im Inland klagt die Heimwerkerbranche seit Jahren über einen harten Preiskampf und sinkende Gewinnspannen. Praktiker strebt eine Aufnahme in den M-Dax an. Die Zeichnungsfrist läuft voraussichtlich noch bis 17. November.

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