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Ratiopharm soll verkauft werden und der Preis steigt in die Höhe.

Der Preis für Ratiopharm steigt

Frankfurt/Main - Der Bieterwettstreit um Ratiopharm treibt die Bewertungen für das Unternehmen weiter nach oben. Die Schallmauer von drei Milliarden Euro könnte durchbrochen werden.

Experten, die mit dem Verkaufsverfahren vertraut sind, sehen den möglichen Preis für die Generikafirma inzwischen in einer Größenordnung von 3,2 Milliarden Euro, berichtete das “Handelsblatt“ unter Berufung auf Branchenkreise Bislang war von Bewertungen bis drei Milliarden Euro die Rede gewesen.

Als aussichtsreichste Bieter gelten dem Bericht zufolge weiterhin der israelische Konzern Teva und der amerikanische Pharmariese Pfizer. Vor allem Teva wird ein großes Interesse an Ratiopharm nachgesagt, da der Konzern damit die Lücke in der europäischen Marktpräsenz schließen könnte und seinen sehr ehrgeizigen Wachstumszielen näher käme. Die Ulmer Merckle-Gruppe hatte sich vor gut einem Jahr auf Druck ihrer Gläubigerbanken zum Verkauf des Pharmaherstellers verpflichtet.

DAPD

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