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Besonders die Preise für importierte Energieträger sind laut Statistischem Bundesamt gesunken.

Preisrutsch bei den Importen

Wiesbaden - Die Preise für Einfuhren nach Deutschland sind im Juni so stark gefallen wie seit mehr als 22 Jahren nicht. Der Index lag um 11,3 Prozent unter dem Vorjahrestand.

Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte, war dies der höchste Rückgang gegenüber einem Vorjahresmonat seit Februar 1987 (minus 12,6 Prozent). Im Mai und April dieses Jahres hatte die Jahresveränderungsrate bei minus 10,4 beziehungsweise minus 8,6 Prozent gelegen.

Gegenüber dem Vormonat Mai stieg der Einfuhrpreisindex um 0,4 Prozent. Der Preisrückgang gegenüber Juni 2008 sei insbesondere auf die gesunkenen Preise für importierte Energieträger (minus 38,1 Prozent) zurückzuführen.

Die Preise für Rohöl sanken im Vorjahresvergleich um 42,7 Prozent und für Mineralölerzeugnisse um 44,1 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat Mai stiegen die Preise jedoch.

AP

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