Presse: Britischem Hertie-Eigentümer droht das Aus

Düsseldorf - Die Warenhauskette Hertie droht einem Pressebericht zufolge in den Strudel des ums Überleben kämpfenden britischen Eigentümers Dawnay Day gezogen zu werden. Die 4100 Hertie-Mitarbeiter seien am Donnerstag offiziell über die Schieflage des Finanzinvestors informiert worden.

Das berichtet das "Handelsblatt" (Montagausgabe) unter Berufung auf den Gesamtbetriebsrat. Laut Hertie-Lieferant Lekkerland gewähre der Kreditversicherer Euler-Hermes ab 1. August keine Ausfallgarantien mehr für Hertie-Lieferungen.

Ein westdeutscher Unternehmer habe gesagt, ihm sei Hertie zum Kauf angeboten worden. Auch von einem international tätigen Makler sei zu hören, Hertie gehöre zu den deutschen Kaufhausketten, die derzeit im Markt angeboten würden, heißt es weiter. Weder Dawnay Day noch Hertie oder der Aufsichtsrat hätten die Informationen kommentieren wollen.

Dem britischen Investor Dawnay Day gehören 85 Prozent an Hertie. Schuld am Niedergang von Dawnay Day tragen der Zeitung zufolge der Verfall der Immobilienpreise und verschärfte Kreditbedingungen.

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