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2005 gründete die Hamburger Privatbank Berenberg ihre bayerische Niederlassung in München. Diese wird von Direktor und Niederlassungsleiter Hans Wöll geführt.

Privatbank Berenberg

Komplexe Vermögen erfordern ganzheitliche Beratung

Der Privatbank Berenberg in München fühlen sich insbesondere vermögende Familien, Privatiers, Unternehmer und Stiftungen eng verbunden. Aber auch im Kapitalmarktbereich gehört Berenberg heute zu den bedeutenden Marktteilnehmern.

„Eine Privatbank muss sich richtig positionieren und ihr Geschäftsmodell klar an den Bedürfnissen der Kunden ausrichten. Wir verstehen uns als verantwortungsvoll agierender unabhängiger Berater und Dienstleister; das ist die Klammer, mit der wir sowohl für Unternehmen und Privatkunden als auch für institutionelle Investoren tätig sind“, sagt Niederlassungsleiter Hans Wöll.

Gemessen an ihrer Geschichte von fast 425 Jahren ist Deutschlands älteste Privatbank erst eine vergleichsweise verschwindend geringe Zeit in München tätig. 2005 gründete die Hamburger Privatbank ihre bayerische Niederlassung – doch offenbar hatten die Kunden längst auf diesen Schritt gewartet. Denn in den neun Jahren seit Eröffnung der Niederlassung hat sich der Standort prächtig entwickelt, wie Direktor und Niederlassungsleiter Hans Wöll erfreut berichtet. „Wir stellen fest, dass sowohl Unternehmer als auch vermögende Privatanleger immer größeren Wert auf unabhängige Beratung und maßgeschneiderte Dienstleistungen legen sowie auf eine langfristige, vertrauensvolle Partnerschaft, für die unsere Bank traditionell steht.“

Viele Mandanten der Münchner Dependance, die der erfahrene Privatbanker Hans Wöll seit 2013 führt, seien mittelständische Unternehmer, die in einem doppelten Sinne auf Berenberg setzten: „Wir bieten alle Bankdienstleistungen, die Unternehmer und Privatleute für ihre optimale strategische Ausrichtung in allen finanziellen Belangen benötigen. Dabei sind wir neben dem Private Banking auch im Investment Banking, Asset Management und Corporate Banking tätig, wodurch wir uns in der deutschen Privatbankenlandschaft durchaus unterscheiden.“

„So können wir zum Beispiel Unternehmerfamilien sowohl auf der Firmenseite als auch auf der Privatkundenseite betreuen, helfen bei der Vermögensanlage, begleiten Unternehmenstransaktionen sowie Börsengänge und setzen unser umfassendes Know-how auch bei speziellen Fragestellungen wie der Vermögensnachfolge oder auch internationalen Wohnsitzverlagerung ein.“ Dadurch habe sich die Bank als verlässlicher Partner in dieser Kundengruppe etabliert. Das zeige sich auch an den Empfehlungen und Auszeichnungen, die Hans Wöll und sein Team immer wieder erhielten - und die neben gezielten Neuakquisitionen für das stetige Wachstum der Bank sorge. So wurde Berenberg beispielsweise vergangenes Jahr im Report „Elite der Vermögensverwalter“ (Handelsblatt) erneut mit Platz 1 ausgezeichnet.

Wie alle Marktteilnehmer kämpft auch Berenberg in München gegen die Renditeschwierigkeiten im Niedrigzinsumfeld. Und zwar mit besonderen Mitteln: „Wir schöpfen alle Möglichkeiten der Zinsstrukturkurve aus, um Mehrwerte bei reduziertem Risiko zu bieten. Dafür setzen wir beispielsweise Unternehmensanleihen aus dem Investment-Grade-Bereich ein, die vernünftige Renditen versprechen“, sagt Hans Wöll. Das Besondere daran: Mit mehr als 80 Aktienanalysten hat Berenberg das zweitgrößte Analystenteam einer deutschen Bank und bewertet europaweit 500 Unternehmen. „Wir investieren also nur in Unternehmen, die wir aus eigener Anschauung kennen und gehen keine Experimente ein. Dabei setzen wir natürlich nicht auf Anleihen ohne Rating oder solche, bei denen die Ausfallrisiken sehr hoch sind.“

Ausländische Märkte oder spezielle Branchen würden über Fonds-Lösungen abgedeckt, etwa mit kostengünstigen ETFs, also Indexfonds, die an der Entwicklung von Indizes partizipieren, indem sie deren Struktur abbilden. „Solche Fonds mischen wir gezielt bei, um Chancen an diesen Märkten mitzunehmen. Aber auch dabei greifen wir auf ausgefeilte Analysen zurück. Unsere Spezialisten überprüfen diese Fonds natürlich.“

Wichtig ist den Beratern von Berenberg, dass alle Titel in die generelle Anlagestruktur eines Mandanten passen. Diversifizierung ist das Stichwort, und Hans Wöll gibt auch dafür ein Beispiel: „Wenn wir bei einem Kunden aktuell feststellen, dass sehr viel Vermögen in Immobilien gebunden ist, raten wir aktuell aufgrund der guten Aussichten an den Immobilienmärkten dazu, auch einmal Objekte zu veräußern, um Chancen mitzunehmen und Gelder neu streuen zu können.“ Der Niederlassungsleiter spürt übrigens einen Mentalitätswandel. Die Kunden seien immer häufiger mit einem Netto- Werterhalt zufrieden – und der sei aktuell nach Steuern, Inflation und Gebühren mit etwa zwei Prozent Rendite zu erwirtschaften.

Apropos Gebühren: Berenberg setzt auf transparente und ehrliche Abrechnungsmodelle und verzichtet grundsätzlich auf Provisionen und Zahlungen wie Kick-Backs. Diese würden an die Kunden zurückgezahlt, betont Wöll. „Wir werden durch einen festen, prozentualen Honorarsatz vergütet. Wir bieten aber auch Transaktionskostenmodelle an, wenn Kunden dies wünschen. So weiß der Kunde einfach, was er uns zahlt. Für uns ist das ein wichtiger Bestandteil einer echten Partnerschaft.“

Patrick Peters

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