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Andrea Wutscher leitet die Niederlassung München des Bankhaus Lampe.

Unternehmerisches Vermögen

Bank von Unternehmern für Unternehmer

Das Bankhaus Lampe hat sich in München als „Experte für alle Bereiche rund um das private und unternehmerische Vermögen“ positioniert, wie Niederlassungsleiterin Andrea Wutscher betont.

Inzwischen sind sie rar in der deutschen Bankenlandschaft geworden – Privatbanken, die sich tatsächlich noch in Familienbesitz befinden und eine langjährige Kontinuität vorweisen können. Das Bankhaus Lampe ist ein solches lupenreines Privatbankhaus, das seit 1852 für altehrwürdige Kaufmannstraditionen steht. Das hängt auch mit der Familie Oetker zusammen, die als Gesellschafter die unternehmerische Ausrichtung des Hauses sehr geprägt hat. „Die enge Bindung zur Familie Oetker ist einer der Garanten der Kontinuität unserer Bank. Wir haben unsere Rolle als Experte für alle Bereiche rund um das private und unternehmerische Vermögen gefestigt und gewährleisten gleichzeitig Unabhängigkeit“, betont Andrea Wutscher. Sie leitet die Niederlassung München des traditionsreichen Bankhauses und ist damit für die Geschicke der Bank in Bayern zuständig.

Dennoch zählt das Institut in der bayerischen Landeshauptstadt zu den Banken, die erst noch am Anfang ihrer Entwicklung stehen. Das Bankhaus Lampe ist zwar schon seit 1999 in München vertreten, doch primär nur mit Asset-Management-Leistungen. „Erst vor acht Jahren“, erinnert sich Andrea Wutscher, „haben wir begonnen, unser Angebot vor Ort weiter auszubauen. Seitdem decken wir als Niederlassung das gesamte Dienstleistungsspektrum vor Ort ab.“ Kein einfaches Unterfangen, denn zu diesem Zeitpunkt stöhnte die Finanzwelt unter den Folgen der noch frischen Finanzkrise. Geschadet hat der Zeitpunkt allerdings nicht, denn auch im hart umkämpften bayerischen Bankenmarkt punktet das Bankhaus mit Stammsitz in Bielefeld und Zentrale in Düsseldorf mit einem einzigartigen Angebot. „Wir verstehen uns als Partner für Unternehmer – und nehmen für uns in Anspruch, den Unternehmer auch deshalb zu verstehen, da wir selbst unternehmerisch denken“, unterstreicht die Niederlassungsleiterin.

Das 690 Mitarbeiter starke Institut bietet dafür eine breite Palette an Dienstleistungen an, die Unternehmer benötigen: vom Asset und Wealth Management bis hin zu Corporate Finance-Leistungen. Auch Unternehmenstransaktionen und Börsengänge gehören dazu. „Wir pflegen schon lange kein Denken in Geschäftsbereichen mehr. Bei uns arbeiten ausgewählte Experten immer in Teams der individuellen Situation des Kunden entsprechend zusammen. Aufgrund unserer Ausrichtung und Aufstellung sind wir zudem in der Lage, unseren Kunden ein vielfältiges Dienstleistungsspektrum anzubieten: von der privaten Vermögensverwaltung über die Vermögensplanung und Stiftungsberatung bis hin zum Kredit- und Kapitalmarktgeschäft, auch Mergers & Acquisitions, Liquiditäts-Management oder strukturierte Lösungen“, ergänzt Andrea Wutscher.

An der Brienner Straße, in unmittelbarer Nähe der Börse, kümmert sich ihr mehrköpfiges Team vor allem um die persönliche Betreuung der Kunden. „Diese persönliche Nähe ist uns und unseren Kunden sehr wichtig. Viele Dienstleistungen bündeln wir etwa in der Düsseldorfer Zentrale, hier vor Ort konzentrieren wir uns ganz auf die Kundennähe!“

Die Münchner Niederlassung deckt das ganzheitliche Beratungsangebot der Bank vor Ort ab. Bei Bedarf kommen die Spezialisten von anderen Standorten hinzu. Hierbei beweist das Unternehmen, dass es kein Widerspruch ist, Traditionen zu bewahren und gleichzeitig innovativ zu denken. „Im Asset Management haben wir unseren klassisch-fundamental orientierten Ansatz nunmehr um einen regelbasierten, systematischen Ansatz ergänzt und punkten damit nicht nur bei institutionellen Anlegern.“ Nach Wutschers Angaben hat die Bank damit nicht nur die Investitionsmöglichkeiten im liquiden Bereich erweitert, sondern trifft auch den Nerv vieler vermögender Privatkunden, die immer häufiger Dienstleistungen nachfragen, wie sie institutionellen Kunden geboten werden.

Ein Beispiel für Innovationsfreude ist eine Fondsstruktur, über die das Bankhaus Lampe Anlegern exklusiv die Strategie eines signifikanten Family Offices aus dem Silicon Valley zugänglich macht. „Wir eröffnen unseren Kunden die Möglichkeit, in die innovationsgetriebene Anlageklasse Tech zu investieren. Insbesondere unsere mittelständischen, oftmals industriell geprägten Kunden können sich so dem Thema Digitalisierung nähern.“

Durchaus nachgefragt werden in der bayerischen Niederlassung aber auch Corporate- Finance-Themen, etwa die Begleitung von mittelständischen Unternehmen bei der Lösung der Nachfolgefrage. „Das setzt jahrelange, vertrauensvolle Zusammenarbeit voraus und eine breite Palette an Erfahrungen, die wir als Bank einsetzen können, nicht nur bei einem Verkauf, sondern auch bei einem Börsengang, einer Fusion oder anderen Transaktionen“, berichtet die Niederlassungsleiterin.

Für sie ist deshalb die noch junge Aufbaugeschichte des Bankhaus Lampe in München noch lange nicht abgeschlossen: „Wir wollen auch in den nächsten Jahren in Bayern aus eigener Kraft weiter wachsen!“

Von José Macias

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