Wimbledon-Siegerin und Ex-Graf-Rivalin mit nur 49 Jahren gestorben

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Die Deutsche Bank kann auch Lösungen anbieten, die kleineren Häusern nicht zur Verfügung stehen, etwa bei der kurzfristigen Geldanlage.

Kundenbetreuung

Die Bankiers für die Familie

Im hart umkämpften Münchner Markt der Privatbanken positioniert sich die Deutsche Bank als ein Haus mit individueller und umfassender Beratung, die zugleich die Ressourcen einer international aufgestellten Organisation nutzt.

Wenn Martin Huber den bayrischen Bankenmarkt analysiert, weiß er, wovon er spricht. Seit vielen Jahren ist er hier verwurzelt. Heute verantwortet er als Sprecher der Regionalen Geschäftsleitung Süd das Geschäft in Bayern und kennt zugleich in seiner Funktion als Leiter der Privatkunden-Region Süd das Private Banking aus dem Effeff. „Es ist ein sehr guter Markt“, ist Huber überzeugt, „sehr interessant, aber auch umkämpft“. München verzeichne die größte Bankendichte Deutschlands. Da muss sich auch ein Haus behaupten, das bereits seit 125 Jahren hier tätig ist. Im Sommer feierte man dieses Jubiläum. Auf der Tradition kann man sich nicht ausruhen. Regulierung und Digitalisierung krempeln gerade die ganze Branche um.

„Das ist für uns eine Herausforderung, aber auch eine große Chance“, sagt Huber, „wir können es stemmen“. Denn das Privatkundengeschäft profitiert davon, dass in der international aufgestellten Bank viele Änderungsprozesse für alle Bereiche umgesetzt werden. Das ist in vielen Fällen kostengünstiger, als wenn kleine Häuser dies allein erledigen müssen. Während andere Finanzinstitute wegen der neuen Bedingungen manchmal ihr Geschäft einschränken, erhalte die Deutsche Bank alle Angebote aufrecht, betont Huber, etwa bei der Geldanlage: „Wir offerieren hier weiterhin alles von A bis Z“, also zum Beispiel auch das Wertpapiergeschäft per Telefon. „Damit haben wir die Chance, weiter zu wachsen.“ Beratung zähle auch in Zukunft zu den wichtigen Schlüsselangeboten. Andere Finanzdienstleister bieten wegen des Regulierungsaufwandes – Stichwort Beratungsprotokoll / MiFID II – nicht mehr alles an. Dagegen habe die Deutsche Bank ihr Beratungsangebot in München sogar erweitert.

Auch vor der Digitalisierung fürchtet sich Huber nicht. „Sie kann vieles leisten, aber Empathie und den Aufbau von Vertrauen können nur Menschen bieten. Insbesondere bei der Geldanlage und der Vermögensbetreuung suchen die Anleger das persönliche Gespräch.“ Dieses gestalten die Experten als zertifiziertes Strategiegespräch. „Wir besprechen mit dem Kunden den gesamten Bedarf und ermitteln dafür Lösungen.“ Alle Bereiche werden dabei abgedeckt: von der Analyse und Absicherung von Risiken über Immobilien bis zu Erbschafts- und Nachfolgethemen. „Ein solcher Finanz-Check zeichnet das Private Banking aus“, sagt Huber.

Als großes Haus kann die Deutsche Bank auch Lösungen anbieten, die kleineren Häusern nicht zur Verfügung stehen, etwa bei der kurzfristigen Geldanlage. Und dies sowohl im Filial- wie im Onlinegeschäft. Für Festgeldanlagen gibt es einen Online-Zinsmarkt. Geld kann auch im Ausland zu höheren Zinsen angelegt werden bei Banken, die die Konten treuhänderisch führen. „Alle Partnerbanken sind von uns geprüft“, betont Huber. Und bei der komplexeren Vermögensverwaltung oder Immobilienfinanzierung können die Berater auf das internationale Netzwerk und die Kapitalmarkt-Expertise der Großbank zurückgreifen. Das spüren Kunden schon im persönlichen Gespräch: „Wir können jederzeit Spezialisten zum Beispiel für Immobilienfinanzierung oder Fragen rund um Erben und Vererben dazuziehen“, erklärt Huber. Umgekehrt begleiten die Experten ihre Kunden auch ins Ausland, was vor allem für Unternehmer wichtig ist, aber ebenso zum Beispiel für Kunden, die auf Mallorca eine Wohnung kaufen. Auch dort ist die Deutsche Bank mit Experten vertreten, die den Markt kennen.

Stichwort Unternehmer: Als Großbank bietet die Deutsche Bank beides an – sowohl das Firmenkunden- wie auch das Privatkundengeschäft. „Wir sind der Familien- Bankier“, fasst Huber zusammen. Der Kunde hat einen Ansprechpartner, der je nach Bedarf die Spezialisten dazuholt. Es sei, so Huber, ein großer Vorteil, dass der Kunde alles aus einer Hand bekomme, vom Zahlungsverkehr über eine Begleitung bei Expansion und Börsengang bis zum Private Banking. In der Vermögensverwaltung und -beratung setzen die Experten alle Instrumente ein, Einzeltitel bei Aktien und Renten, aber auch Fonds oder Investments in Kunst (bei größeren Vermögen). Ab einem Anlagevolumen von 250.000 Euro bietet die Bank eine spezielle Portfolioberatung an. Neben dem Private Banking-Berater unterstützt ein Spezialberater die Kunden, die zugleich auf ein größeres Produktspektrum Zugriff haben. Die Spezialisten betreuen nur 60 bis 80 Kunden, denen sie sich intensiv widmen können. Das Portfolio wird individuell gestaltet. „Wir managen das Portfolio, aber die letzte Entscheidung hat der Kunde“, beschreibt Huber dieses Modell.

Es erweist sich offenbar als Erfolg. Die Nachfrage sei groß, sagt Huber. „Wir haben hier enorme Zuwachsraten.“ Allein in der Region seien seit Jahresbeginn mehr als 90 Millionen Euro an frischem Kapital zugeflossen.

Von Jürgen Grosche

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