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Patricia von Unruh, Mitglied der Geschäftsleitung.

Deutsche Bank

Erfolgreich in der Region

Die Deutsche Bank hat ihr Geschäft mit vermögenden Kunden in Südbayern in den letzten Jahren deutlich ausgebaut. Auch weil sich Deutschlands führende Privatbank auf ihre regionalen Stärken besonnen hat.

Die Adresse zählt zu den feinsten, die die Landeshauptstadt zu bieten hat – Promenadeplatz mitten in der Münchner Innenstadt. Doch Reichtum wird hier bei der Deutschen Bank nicht protzig präsentiert. Im Gegenteil, Patricia von Unruh, Mitglied der Geschäftsleitung Deutsche Bank München und zuständig für das Asset und Wealth Management in Südbayern, empfängt uns zum Gespräch im freundlich-geschäftlichen Ambiente. An der Isar hat sich die Deutsche Bank in der Königsklasse der Geldanlage, im Wealth Management, eine starke Position erarbeitet. „In München zählen wir zu den Top 3 in diesem Banken-Segment“, betont Patricia von Unruh.

Eine Herausforderung

Die Landeshauptstadt ist dabei für jeden Bankier eine Herausforderung, denn „der Markt ist fragmentiert“. Die Managerin zeigt sich ausgesprochen zufrieden mit der Entwicklung ihres Instituts. Natürlich wurden auch hier die Berater in den vergangenen Monaten von ihren Kunden auf die Probleme angesprochen, mit denen die Deutsche Bank in die Schlagzeilen geriet. „Wir haben die Probleme nicht unter den Teppich gekehrt und sie offen kommuniziert.“ Offenheit und Vertrauen gelten im sensiblen Wealth Management als Grundvoraussetzung einer stabilen Kundenbeziehung. Zumal es hier um wirklich große Summen geht. Rund zwei Millionen Euro Vermögen sollte ein Kunde bei der Deutschen Bank schon mitbringen, um die exklusive Betreuung des Wealth-Management-Teams in Anspruch nehmen zu können. „Natürlich kann der Einstieg auch niedriger sein, etwa wenn der Kunde erst am Beginn des Vermögensaufbaus steht“, ergänzt Patricia von Unruh. Und Kunden mit deutlich schmalerem Budget werden bei Deutschlands führender Privatbank ebenfalls nicht abgewiesen, denn: „Wir haben ja noch das Private Banking!“ Von München aus betreut Patrica von Unruh mit ihrem Team vermögende Kunden aus ganz Südbayern – und das mit wachsendem Erfolg, wie sie mit einer gewissen Portion Stolz hervorhebt. „Die Nähe und der enge Kontakt zum Berater sind hier in Bayern ein entscheidender Wettbewerbsfaktor.“ Das war mal anders, denn einst wurden vermögende Kunden vor allem von der Frankfurter Zentrale aus betreut. Doch seit die Deutsche Bank vor einigen Jahren begann, konsequent auf regionale Betreuung umzustellen, laufen die Geschäfte besonders gut. 37 Experten sind in München die direkten Ansprechpartner für die Kundenwünsche. Sowohl bei den Kunden als auch beim Volumen habe das Institut in den letzten Jahren deutlich zugelegt, berichtet die Bankdirektorin. Doch kurze Wege und regionale Identität sind nicht alles, sie sieht die Stärken der Deutschen Bank gegenüber vielen Wettbewerbern auch in der Größe und Internationalität. „Frankfurt ist weiterhin das Know-how-Zentrum der Deutschen Bank. Unsere Kunden können nicht nur in Krisenzeiten auf das breit vernetzte Wissen unserer Spezialisten in aller Welt zurückgreifen.“

Vorteile auf internationaler Ebene

Patricia von Unruh verweist auf weitere Vorteile im internationalen Geschäft. „Wir können zum Beispiel unseren Kunden eine Vermögensverwaltung in New York, Singapur oder der Schweiz anbieten. Dort stehen sogar deutsche Berater zur Verfügung – viele unserer Wettbewerber können solche Leistungen nicht vorhalten.“ Firmenkunden, Familien mit komplexen Strukturen, umfangreiche Analysen – der Branchenprimus wartet mit einer beeindruckenden Fülle an Angeboten für vermögende Kunden auf. Diese Bandbreite ist aber auch notwendig, denn die Bankiers spüren deutlich, dass die Aufgaben immer anspruchsvoller werden. „Moderne Portfolios müssen heutzutage breit aufgestellt sein. Wir bieten zudem immer noch alle Optionen an, von der klassischen Vermögensberatung bis hin zum Vollmandat – der Trend geht dabei stark in Richtung Vermögensverwaltung.“ Die meisten Kunden haben ihre Depots breit aufgestellt. Aktien, Anleihen (mit kurzfristigen Laufzeiten), Währungen, Alternative Investments, Private Equity und natürlich Immobilien kennzeichnen heute die Portfolios. „Wir sehen weiterhin gute Perspektiven für den Aktienmarkt, vor allem für europäische Titel“, skizziert die Bank-Managerin. Allerdings sei auch hier der erfahrene Berater gefragt, denn: „Die Märkte werden auch in den nächsten Monaten weiter volatil bleiben.“

José Macias

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