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Christian Janas, Niederlassungsleiter der UBS in München.

Strategie

Digitalisierung: "Wir öffnen die Welt der UBS"

Durch die digitale Vermögensverwaltungs- Lösung „UBS ManageTM [Access]“ spricht die Schweizer Bank UBS erstmals im deutschen Markt Kunden bereits mit einem Vermögen ab 100.000 Euro an.

Zugleich betonen die Bankiers aber, sich im Wealth Management nicht von der engen, persönlichen Beratung der vermögenden Kunden abzuwenden.

Das Geschäft der Privatbanken ändert sich gegenwärtig erheblich. Innovative digitale Lösungen erhalten Einzug, mit denen in der Vermögensverwaltung neue Wege beschritten und neue Kundensegmente angesprochen werden. Das gilt auch für die Schweizer Bank UBS, die vor kurzem auch mit einer online-basierten Vermögensverwaltung ab 100.000 Euro gestartet ist: „UBS ManageTM [Access]“. „Damit sprechen wir erstmals im deutschen Markt Privatkunden an, die auch im Wealth Management die Vorteile von Online-Banking nutzen möchten, ohne auf persönliche Beratung zu verzichten. Zur Wahl stehen insgesamt neun unterschiedliche Produktvarianten, darunter fünf verschiedene Anlagestrategien. Dabei können sich die Kunden zwischen traditionellen und nicht-traditionellen Anlageklassen entscheiden. Zweimal im Jahr diskutieren Anlageberater die Portfolio- Zusammensetzung mit ihren Kunden und passen diese bei Bedarf an. Das bietet Anlegern den Vorteil, nicht täglich selbst die Entwicklungen an den globalen Finanzmärkten verfolgen zu müssen und doch den Finanzstatus des eigenen Portfolios ständig im Blick zu behalten“, erklärt Christian Janas, Niederlassungsleiter der UBS in München.

Vermögensverwaltungskunden erwarten insbesondere in einer digitalen Welt einen einfachen und raschen Zugang zu Informationen und eine personalisierte Unterstützung. Dabei sollte die Beratung über diejenigen Kanäle stattfinden, die den Kundenwünschen entsprechen und auf ihre Lebenssituation und -ziele maßgeschneidert sind.

Die Geldanlage wird für jeden Anleger individuell geplant und auf die persönlichen Ziele zugeschnitten und ist mit einem transparenten Kostenmodell unterlegt. „Wir wollen in allen Phasen Ansprechpartner unserer Kunden sein und professionelle Dienstleistungen zur Verfügung stellen – der Kunde hat nun die Wahl zwischen klassischer Beratung in der Niederlassung ab einem Anlagevolumen von 500.000 Euro oder einer digitalen Variante bequem von zu Hause“, so Christian Janas, der gleichzeitig klarstellt, dass trotz zunehmender Digitalisierung der persönliche Kundendialog weiterhin das Fundament des Private Banking bleibt.

Bei der Betreuung von Vermögenden gehe es immer darum, sich mit den persönlichen Themen und individuellen Bedürfnissen des Kunden zu befassen, beispielsweise im Kontext der Vermögens- und Unternehmensnachfolge. Und natürlich auch hinsichtlich der Vermögensallokation. „Die strategische Allokation entwickeln wir grundsätzlich im persönlichen Gespräch, um die Ziele und Vorstellungen des Kunden bestmöglich abzubilden. Über die Hausmeinung der UBS, also der Sicht unseres Chief Investment Offices, die global und zentral erarbeitet wird, ergänzen wir die taktische Allokation, bei der Marktopportunitäten für den Kunden integriert werden. Auch dabei spielt die Digitalisierung eine zunehmende Rolle. Die UBS nutzt die technischen Möglichkeiten, um Standardprozesse zu vereinfachen und so im Beratungsprozess mehr Zeit für das Wesentliche zu haben. Zu den neuen Tools gehört beispielsweise die geplante Einführung einer papierlosen Kontoeröffnung, aber auch die Möglichkeit, die Vermögensverwaltung transparenter und besser zu strukturieren. Damit unterstützen wir unsere Kundenberater, die dadurch mehr Zeit für ihre Kunden haben“, sagt Christian Janas.

Der Weg in die digitale Welt gelingt sicher nicht von heute auf morgen. Schließlich müssen sowohl die Mitarbeiter als auch die Kunden mit den neuen Lösungen vertraut gemacht werden, damit beide Seiten davon profitieren können. Die Berater in München wurden kürzlich bei einem Digitaltag der UBS geschult, jetzt sind sie gefragt, ihre Kunden auf dem Weg in die digitale Welt mitzunehmen. „Wir wollen unsere Kunden in eine digitale Welt begleiten und die Möglichkeiten und Vorteile einer digitalen Vermögensverwaltung aufzeigen. Und wir werden weiter massiv in Technologie investieren – unabhängig davon wird der enge, persönliche Kundendialog im Fokus unserer Vermögensverwaltungsangebote bleiben“, fasst der Münchner Niederlassungsleiter zusammen.

Von Patrick Peters

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