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Was in den Finanzzentren, zum Beispiel der Wall Street, passiert, beeinflusst auch die Vermögensentwicklung hierzulande.

Portrait

Geballtes Finanzwissen für die Anleger

Von der internationalen Finanzwelt ins Private Banking: Stefanie Rühl-Hoffmann bringt als neue Münchner Niederlassungsleiterin der HypoVereinsbank ihre vielseitige Expertise ins Geschäft mit den vermögenden Privatkunden ein.

Stefanie Rühl-Hoffmann, Niederlassungsleiterin München.

Sie war in den Finanzzentren Frankfurt, New York und London zu Hause. Sie kennt das Investmentbanking und das Vermögensmanagement aus dem Effeff, sie ist ausgebildete Finanzanalystin. Doch mit ihren privaten und vor allem professionellen Erfahrungen in den großen Finanzzentren hat Stefanie Rühl-Hoffmann noch nicht alle Facetten der Finanzwelt kennengelernt. Als sie Anfang Dezember des vergangenen Jahres die Leitung der Private Banking-Niederlassung München der HypoVereinsbank übernahm, war sie erstmals quasi unternehmerisch tätig. „Das ist eine ganz andere Art der Arbeit, als ich sie zuvor hatte.“ Mit ihrem neuen Arbeitsfeld verbreiterte sich auch nochmals ihr Themenspektrum deutlich: „Da wir hier die komplette Bandbreite des modernen Private Banking abdecken, ist auch für mich der regelmäßige Austausch mit unseren Spezialisten eine spannende Erfahrung.“ Rühl-Hoffmann leitet in der Landeshauptstadt ein Team von mehr als 100 Mitarbeitern, darunter klassische Private Banking-Berater, die die zen-tralen Ansprechpartner für die Kunden sind, ebenso Experten für Spezialthemen – von der klassischen Finanzplanung über Finanzierungthemen bis hin zum Nachfolge- und Stiftungsmanagement.

Martin Schießwohl, Niederlassungsleiter Bayern Süd.

Die Niederlassung München bietet in diesem Kernmarkt das gleiche Leistungsspektrum an wie das Private Banking-Geschäft im restlichen Südbayern, das Martin Schießwohl als Niederlassungsleiter verantwortet. In beiden Regionen profitieren die Kunden von verschiedenen Besonderheiten im deutschen Private Banking-Markt. Zum Beispiel beraten beim Thema Kunst als ergänzende Anlageform eigens darauf spezialisierte Experten. Außerdem analysieren Immobilienspezialisten im Rahmen eines neuen Portfoliomanagements die Chancen und Risiken der Immobilienbestände der Kunden und geben ihnen entsprechende Handlungsempfehlungen. „Diese Immobilienportfolio-Analyse ist in dieser ausführlichen Form noch einzigartig und kommt bei unseren Kunden gerade in der jetzigen Boomphase des Immobilienmarktes sehr gut an“, so Rühl-Hoffmann. „Wir bieten eine Rundum-Betreuung – vom Kredit bis zur Geldanlage“, sagt die Niederlassungsleiterin weiter. Besonders freut sie, dass die Qualität der Arbeit auch von externer Seite bescheinigt wird: Der in der Branche geschätzte Elite Report hat dem Private Banking der HypoVereinsbank 2014 zum zweiten Mal das Prädikat Summa cum laude erteilt – „unsere Vermögensverwaltung wurde als einzige Großbank ausgezeichnet“, betont die Niederlassungsleiterin. Sie trägt natürlich mit ihren Erfahrungen einiges dazu bei, die Qualität zu sichern. Kunden schätzen es, mit der Finanzexpertin über Entwicklungen auf den Aktienmärkten oder über Währungsschwankungen zu diskutieren. Rühl-Hoffmann kann Themen aus einer sehr professionellen und zugleich sehr praktischen Perspektive heraus erläutern: „Die Kunden spüren, dass man tief im Thema ist, und es ist gut, dass ich dabei auf Erfahrungen zurückgreifen kann, die ich selbst als Fondsmanagerin in der Vermögensverwaltung erworben habe.“ Rühl-Hoffmann kann aus der Innensicht erläutern, wie ein Fonds überhaupt genau funktioniert, was mit dem Anlegergeld im Detail passiert. „Heute sind Fonds sehr transparent, die Investitionsprozesse sind genau beschrieben.“ Daher sei es für die Anleger auch wesentlich leichter geworden, sich selbst intensiver damit zu befassen.

Transparenz – ein Stichwort, das für institutionelle Investoren sehr wichtig ist. Diese institutionelle Welt ist der Finanzspezialistin ebenfalls vertraut. Umso mehr ist sie überzeugt von einem Depotmodell der HypoVereinsbank für Privatkunden, das ebenso transparent gestaltet sei: Mit dem „Depot Global“ spricht das Tochterunternehmen der Unicredit Anleger an, die das Interesse, die Kenntnisse und die Zeit haben, sich regelmäßig um die Gestaltung ihres Wertpapierportfolios selbst zu kümmern, also Kunden „mit starker eigener Meinung, die auch Rat suchen“, erklärt Stefanie Rühl-Hoffmann. Die Anleger entscheiden selbst über Kauf und Verkauf der Assets, können ihre Investments aber in der Beratung mit den Musterportfolien der Bank abgleichen. Sie zahlen einen Pauschalpreis, also nicht extra für jede Transaktion oder Beratung. Die Provisionen, zum Beispiel aus den Fonds im Depot, fließen an die Kunden. „Damit ist klar ersichtlich, was wofür bezahlt wird“, sagt Rühl-Hoffmann. Dieses Pauschalpreismodell habe sich bewährt und komme bei den Kunden sehr gut an. Dies sei neben der mehrfach ausgezeichneten Vermögensverwaltung auch einer der Gründe für die zuletzt „sehr stark gestiegene“ gemessene Kundenzufriedenheit in der Region, so die Bankerin.

Jürgen Grosche

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