+
Dr. Reiner Krieglmeier, Vorstand des Bankhaus Herzogpark.

Risikomanagement

"Hochwertige Finanzportfolioverwaltung ist immer gefragt"

Das Bankhaus Herzogpark richtet sich konsequent auf eine digitale Zukunft aus und macht demnächst die etablierte Vermögensverwaltung des Hauses für Vermögen ab 10.000 Euro zugänglich.

Im Fokus steht jedoch weiterhin die qualifizierte Finanzportfolioverwaltung für komplexe private und institutionelle Vermögen.

Der Frühsommer war für das Bankhaus Herzogpark – wie für die allermeisten Vermögensverwalter – eine herausfordernde Zeit. In so gut wie allen Assetklassen haben die Anleger zugleich Verluste erlitten, auch in konservativen Depots. Bei Vorstand Dr. Reiner Krieglmeier und seinen Beratern hat das natürlich für Gesprächsbedarf gesorgt – wodurch sie bei den Kunden schnell für Ruhe und Gelassenheit gesorgt haben. „Das Börsengeschehen wurde kurzfristig durch den elektronischen Handel negativ beeinflusst. Bestimmte Risikoparameter haben Computergesteuerte Transaktionen ausgelöst, um Vermögen aus den Assetklassen in Cash umzuschichten, dadurch kam es zu einer Mini-Krise. Beim Wiedereinstieg durch die Systeme geht es dann aber auch wieder hoch“, erklärt Reiner Krieglmeier die Ereignisse.

Auch wenn sich diese Verwerfungen leicht erklären und aushalten lassen, ist das Bankhaus Herzogpark ohnehin krisenerprobt. „Unsere gesamte Strategie basiert auf den Erfahrungen der Finanzkrise. In dieser Zeit wurden wir gegründet und sind seit 2009 operativ tätig. Deshalb verfolgen wir den Ansatz, sämtliche Risikofaktoren so gut es geht auszuschließen und keine problematischen Assetklassen und Instrumente einzusetzen. Wir arbeiten allein mit Aktien, Renten und Liquidität und verzichten dementsprechend völlig auf Private Equity, Steuermodelle, Eigenhandel und, und, und.“ Dass dieses Modell einer konsequenten Vermögensverwaltung auf den drei Säulen erfolgreich ist, zeigt der kontinuierliche Asset-Zuwachs des kleinen, feinen Bankhauses. Allein im ersten Halbjahr habe die Bank rund zwei Dutzend Neukunden gewonnen, die durchschnittliche Depotgröße liegt bei mehr als einer Million Euro. „Hochwertige Finanzportfolioverwaltung ist immer gefragt.“

Gleichzeitig verliert Reiner Krielgmeier auch die Zukunft nicht aus dem Blick – Stichwort Digitalisierung. Sowohl in der Vermögensverwaltung als auch bei der eigenen Strategie spielt dies eine wichtige Rolle. „Wir investieren gezielt in hochliquide Werte aus der Technologiebranche, um an deren Entwicklung teilzuhaben. Und wir nutzen die Möglichkeiten, um unser eigenes Geschäft über digitale Kanäle voranzutreiben“, betont der Vorstand. Er hat in den vergangenen 18 Monaten unter seinem Namen einen Blog aufgebaut, in dem er regelmäßig politische und wirtschaftliche Entwicklungen kommentiert und eine Fangemeinde gewonnen – das hilft dabei, auch die Bank und die spezifischen Dienstleistungen ohne großen Werbeetat zu vermarkten und Menschen an die Bank heranzuführen, sagt Reiner Krielgmeier.

Ebenso wurde die Website völlig überarbeitet und technisch, optisch und inhaltlich an heutige Bedürfnisse und Anforderungen angepasst. Beispielsweise finden sich jetzt Marktberichte, in denen alle Transaktionen der Vermögensverwaltung offengelegt werden, um größtmögliche Transparenz zu schaffen. Dazu gehört auch künftig, eine digitale Vermögensverwaltungslösung auf der Website zugänglich zu machen. „Damit wollen wir Menschen mit liquiden Vermögen ab 10.000 Euro unsere Vermögensverwaltung öffnen und gerade jüngere Anleger erreichen, zum Beispiel leitende Angestellte und Unternehmer, die über unsere Dienstleistung ein Vermögen dauerhaft aufbauen wollen“, sagt Krieglmeier.

Auf diese Weise will das Bankhaus Herzogpark in allen Vermögensgrößen für Privatkunden als Ansprechpartner für Kunden fungieren. Ab 250.000 Euro bietet die Privatbank eine ETF-basierte Vermögensverwaltung an, ab einer Million Euro ist die individuelle Finanzportfolioverwaltung im Rahmen eines Vermögensverwaltungsvertrages möglich. Dazu kommt das Geschäft mit institutionellen Großvermögen, die aufgrund ihres Volumens zu „Einkaufvorteilen“ beziehungsweise guten Konditionen für alle Kunden des Bankhauses führen.

Von Patrick Peters

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

BGH nimmt Paypal-Käuferschutz unter die Lupe
Karlsruhe (dpa) - Der sogenannte Käuferschutz beim Online-Bezahldienst Paypal beschäftigt heute erstmals den Bundesgerichtshof (BGH). Paypal-Kunden können ihn in …
BGH nimmt Paypal-Käuferschutz unter die Lupe
Erholung im Dax nimmt Tempo auf
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat am Dienstag an seine Vortageserholung angeknüpft. Nach einem zögerlichen Start legte der deutsche Leitindex schrittweise weiter zu und …
Erholung im Dax nimmt Tempo auf
Zinswetten-Prozess: Bewährungsstrafen für Ex-OB und Kämmerin
Es ist der juristische Schlussakt einer Finanzaffäre, die weit über Pforzheim hinausgeht. Mit modernen Methoden wollen Wirtschaftsprofis die Kommune am Nordrand des …
Zinswetten-Prozess: Bewährungsstrafen für Ex-OB und Kämmerin
SPD-Chef Schulz attackiert Siemens
Siemens plant einen massiven Stellenabbau - das hat längst auch die Politik erreicht. Nun legt der SPD-Chef nach. Und bei Siemens tobt weiter ein interner Streit.
SPD-Chef Schulz attackiert Siemens

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

der Inhalt dieses Artikels entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner. Da eine faire Betreuung der Kommentare nicht sichergestellt werden kann, ist der Text nicht kommentierbar.