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Auf echte Nachhaltigkeit und Kontinuität kommt es auch in der Geldanlage an, damit das Vermögen wachsen und sich entwickeln kann.

Nachhaltigkeit

Kunden schätzen zukunftsorientierte Begleitung

Viele Banken nennen Nachhaltigkeit, Transparenz und Ganzheitlichkeit als Basis ihrer Arbeit. Bei der Bethmann Bank unterlegt man diese Stichworte mit klar definierten Prozessen.

Wenn Kurt Halmburger, Niederlassungsleiter der Bethmann Bank in München, die Besonderheiten seines Hauses im Vergleich zu den Wettbewerbern beschreibt, nennt er drei Stichworte: „Nachhaltigkeit, Transparenz, ganzheitlicher Ansatz“. Dies würden andere vielleicht ähnlich formulieren, also muss man sich anschauen, was genau dies in der Privatbank mit langer Tradition und modernen Werten bedeutet.

Stichwort Nachhaltigkeit: Die Bank biete nachhaltige Geldanlagen mit guter Performance, die bei den Kunden als besonders glaubwürdig gelten, sagt Halmburger. Die Bankiers lassen sich von einem externen Nachhaltigkeitsbeirat beraten, der ein Vetorecht besitzt. Auf Transparenz legt die Bank bei der Gestaltung der Kundenbeziehung Wert: „Im Vertrag mit dem Kunden sind alle Gebühren aufgelistet“, erklärt der Niederlassungsleiter. Meist würden die Kunden die Allin- Fee wählen, also eine Pauschalvergütung. Alle internen Provisionen, so genannte Kickbacks, werden ausgewiesen und den Kunden voll gutgeschrieben, betont Halmburger. Die Bank verkaufe in der Regel keine eigenen Produkte. Sollten für die Anleger Angebote der Mutter ABN Amro interessant sein, werde dies gesondert dargestellt.

Nachhaltigkeit und Transparenz spielen insbesondere bei Stiftungen und Kapitalsammelstellen eine hervorgehobene Rolle. Bei Stiftungen sind Vertreter der Bank häufig im Beirat aktiv oder beratend tätig. Sie unterstützen die Stiftungen dabei, in Nullzins-Zeiten Anlagen zu finden, die noch Rendite bringen. Damit die Ergebnisse für die Stiftungs-Verantwortlichen, die meist keine Finanzexperten sind, nachvollziehbar sind, lassen die Berater externe Transparenzberichte erstellen. Eine Prüfungsgesellschaft prüft zudem, ob alle Statuten der Stiftung berücksichtigt wurden. Häufig ist hier ein genaues Feintuning nötig. Wenn eine Stiftung zum Beispiel Wert darauf legt, dass Gelder nicht in Anlagen fließen, die mit Palmöl zu tun haben, checken die Spezialisten nicht nur Aktien, sondern auch Anleihen, ob sie von Unternehmen ausgegeben wurden, die auf der Ausschlussliste stehen. Ähnliches gilt für Konzerne, die mit Negativmeldungen Schlagzeilen machen.

Bei Kunden etwa aus dem kirchlichen Bereich spielen auch Themen wie zum Beispiel Unterstützung von Schwangerschaftsabbruch eine Rolle. Unternehmen zum Beispiel aus dem Pharmasektor, die damit zu tun haben, sollten bei diesen Anlegern nicht im Depot liegen. Nachhaltigkeit und Transparenz sichert die Bank hier mit einem Angebot, das in der Art sehr selten am Markt zu finden ist: „Wir sind einer der wenigen Anbieter am Markt, die im 14-Tages-Rhythmus alle Nachrichten auf einen Bezug zur Geldanlage scannen“, erklärt Halmburger. Üblich sei hier eine halbjährliche Prüfung.

Auch das Stichwort Ganzheitlichkeit unterlegt der Niederlassungsleiter mit Argumenten. So biete die Bank nach wie vor sowohl die Vermögensverwaltung als auch die Anlageberatung an, von der sich manche Häuser wegen des hohen Verwaltungsaufwandes zurückgezogen haben. „Wir haben auch in München Spezialisten für die Beratung, die den Anlegern als Sparringspartner zur Seite stehen“, sagt Halmburger. Ab einem Anlagevolumen von einer Million Euro beraten die Experten individuell bei der Geldanlage.

Ganzheitlich soll auch das Anlageuniversum sein. Deshalb hilft die Bank auch beim Aufbau eines Private Equity- Portfolios für vermögende Kunden. Beteiligungen sind in der Regel nur mit einem höheren Einsatz möglich. Die Experten öffnen hier über Fonds- oder Zertifikatelösungen Wege in verschiedene Regionen und unterschiedliche Strategien. Acht Experten sind bei der Bank allein mit Private Equity- Investments beschäftigt. „Es sind Spezialisten mit langer Erfahrung, und sie betreuen die Kunden auch nach der Zeichnung“, betont Halmburger.

Mit all diesen Beispielen will der Niederlassungsleiter den Mehrwert der Kundenbetreuung seines Hauses untermauern, der insbesondere bei der Gestaltung komplexer Kundenbedürfnisse zum Tragen kommt. „Wir arbeiten im Team“, betont er, „jeder kennt den Gesamtkontext“. Als roten Faden definiert Halmburger die permanente Kontrolle, ob alle Arbeiten für den Kunden noch mit der Marktsituation, aber auch der Gesamtkonstellation des Kunden übereinstimmen. Wichtig sei dabei auch, Zukunftsfragen im Blick zu haben: „Welche langfristigen Ziele verfolgt der Kunde? Welche Fragen etwa zum Thema Nachfolge oder Erben kommen auf ihn zu?“ So könne man sich zum Beispiel auf eine mögliche Erbschaftssteuer schon frühzeitig einstellen, indem man sie etwa über Versicherungslösungen separat anspart. „Unsere Kunden schätzen es, dass wir langfristig mit Blick auf ihre Zukunft arbeiten“, bilanziert Halmburger.

Von Jürgen Grosche

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