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Stefan Vollherbst, Niederlassungsleiter der BHF-Bank.

BHF-Bank

Mehr als nur Vermögensverwaltung

Die BHF-Bank versteht sich nicht als reiner Vermögensverwalter. Die Privatbank ist vielmehr Berater an der Seite der Mandanten bei allen Fragen rund um Geldanlage und Strukturierung des Vermögens.

Dafür bringen die Experten ihr spezifisches Bank-Know-how in Themen wie die Stiftungserrichtung ein. Schuldenkrise hier, geopolitische Verwerfung dort, Schwankungen an den Aktien- und Anleihemärkten überall: Von einem stabilen oder gar einfachen Umfeld für Anleger zu sprechen, entspräche wohl kaum der Realität. Deshalb ist Stefan Vollherbst, Niederlassungsleiter der BHF-Bank in München, auch der Meinung, dass aktuell und in Zukunft die Notwendigkeit für private Investoren steigen wird, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. „Das gilt dann sowohl für die Geldanlage an sich als auch für die Strukturierung des Vermögens.“ Stefan Vollherbst nennt auch ein Beispiel dafür. „Die neue Erbschaftsteuer ist eine Herausforderung vor allem für größere und große Unternehmerfamilien. Sie sind gefordert, Liquidität für die Begleichung der Steuerschuld bei Schenkungen oder Erbschaften aufzubauen. Das Thema wird in den kommenden Monaten immer wichtiger werden. Deshalb haben wir uns darauf vorbereitet, unseren Kunden in der Beratung Lösungsansätze dafür liefern zu können.“ Dies sei der Anspruch der BHF-Bank, die sich ja nicht nur als reiner Vermögensverwalter für gehobene Privatkunden versteht, sondern immer auch als Berater fürs Financial Planning und Begleiter des deutschen Mittelstandes auf Kredit- und Kapitalmarktseite. Estate Planning nennt sich dieser Ansatz bei der Privatbank und bezeichnet die ausführliche Analyse der persönlichen und finanziellen Ziele sowie der gesamten privaten und unternehmerischen Vermögensstruktur eines Mandanten. „Auf dieser Basis erarbeiten wir individuelle und maßgeschneiderte Lösungen für das gesamte Vermögen, immer auch vor einem transgenerationalen Hintergrund“, betont der Niederlassungsleiter, der die Generationen-übergreifende Arbeit in den Vordergrund rückt: „Wir betreuen ja schon vielfach mehrere Generationen und wollen die Nachfolger an die Vermögens- und Kapitalmarktthemen heranführen.“

Häufig arbeiten die Experten der BHF-Bank mit Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern und Rechtsanwälten der Kunden zusammen. „In diese Konstellation bringen wir bei allen Fragestellungen rund um das Vermögen unser spezifisches Know-how aus den Kapitalmärkten mit ein“, sagt Stefan Vollherbst. Das lässt sich anhand des Beispiels einer Stiftungserrichtung verdeutlichen. Rechtlich und steuerlich wird diese von den jeweiligen Fachleuten begleitet, die Privatbank kann jedoch schon in der Gründungsphase hinsichtlich der Anlagepolitik und der notwendigen Ausgestaltung der Satzung beraten – und später natürlich diese Richtlinien in der Vermögensverwaltung auch umsetzen, um durch dauerhafte Ausschüttungen die Stiftungsarbeit zu gewährleisten. „Wir kombinieren natürlich für unsere Mandanten Beratung und Umsetzung und befinden uns auf diese Weise immer sehr nah als strategischer Partner bei den Kunden. Uns geht es darum, die Frage ‚Wo drückt der Schuh?‘ zu beantworten. Die Themen ergeben sich immer aus den individuellen Anliegen der Kunden.“ Bei der Geldanlage konzentriert sich die BHF-Bank auf die Vermögensverwaltung. Das liegt nicht nur an der Regulierung. Sondern, wie Stefan Vollherbst sagt, vor allem an der Dynamik an den Märkten, die es für einen Privatanleger beinahe unmöglich machten, Schritt zu halten, um gemeinsam mit dem Berater Transaktionen dauerhaft und zeitig durchzuführen. „Die aktuelle Hauptherausforderung liegt unserer Erfahrung nach darin, den Mandanten zu erläutern, dass ein Netto-Werterhalt nicht mehr ohne Risiko möglich ist. Das überwiegt häufig die Diskussion um das Mehr an Rendite.“ Früher sei die Suche nach der sicheren Anlage einfacher gewesen, noch vor fünf, sechs Jahren hätten sich beispielsweise Bundesanleihen angeboten, um Sicherheit und Rendite zu kombinieren.

Neue Konzepte für die Altersvorsorge

Das sei vorbei – und habe laut Stefan Vollherbst dazu geführt, dass eine größer werdende Gruppe von Anlegern sich mit neuen Konzepten auf die Altersvorsorge vorbereiten müsse. „Wer heute beispielsweise eine Million Euro in zehnjährige Bundesanleihen investiert, erhält im Monat rund 580 Euro Zinsen, aber vor Inflation, Steuern und anderen Kosten. Dadurch entsteht eine große Versorgungslücke.“ Deshalb sieht der Banker es als seine Aufgabe an, mit seinen Mandanten alle möglichen Szenarien durchzuspielen und zu erläutern, welche Konsequenzen ein Anlagemodell für Vermögen und Ausschüttungen haben kann. „Im Mix müssen wir dann die richtige Strategie finden, um Erträge und Vermögensverzehr sinnvoll zu vernetzen.“ Die BHF-Bank konzentriert sich in Europa und den USA im Wesentlichen auf die Direktanlage in Aktien und Renten und setzt kaum Fonds ein, um die Gebühren niedrig zu halten. „Wir wollen keine doppelte Kostenstruktur“, betont Stefan Vollherbst. Übrigens: Die BHF-Bank ist Testsieger beim Deutschen Institut für Service-Qualität. Das Institut hatte im Rahmen einer Studie 24 führende Vermögensverwalter in Deutschland getestet, Gegenstand der Untersuchung war die Beratungsqualität im telefonischen und insbesondere im persönlichen Gespräch.

Patrick Peters

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