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Trotz Digitalisierung und Globalisierung suchen die Kunden der DZ Privatbank nach Bodenständigkeit und traditionellen Werten.

Wachstum

Sicherer Hafen mit stabilem Fundament

Die Münchener Niederlassung der DZ Privatbank steht seit sieben Jahren für die bodenständige und wertebasierte Beratung der Genossenschaftsbanken und deren Kunden. Ethisch-nachhaltige Anlagen werden dabei immer wichtiger.

Die DZ Privatbank gehört zu den am schnellsten wachsenden Privatbanken Deutschlands. Innerhalb eines Jahres wuchs das von ihr betreute Vermögen um mehr als eine Milliarde Euro auf insgesamt 18,1 Milliarden Euro Ende 2016. Und das Wachstum geht auch in diesem Jahr zweistellig weiter. Die genossenschaftliche Privatbank profitiert sichtlich von den Turbulenzen anderer Institute – und natürlich von der engen Zusammenarbeit mit den regional starken Volksbanken und Raiffeisenbanken.

Auch die vor sieben Jahren eröffnete Münchener Niederlassung weist ein kontinuierliches Wachstum aus. Inzwischen kümmern sich acht Berater um die Genossenschaftsbanken und deren Kunden, das Büro hat 13 Mitarbeiter. Seit Juli haben sie einen neuen Chef: Murat Sentürk. Er ist ein gestandener Privatbanker, war rund sieben Jahre lang in Stuttgart in leitender Position für die DZ Privatbank tätig, bevor er in diesem Sommer die Leitung der Münchener Niederlassung übernahm. „Für Privatbanker macht Bayern Spaß, denn es bietet mit seinen vielen erfolgreichen mittelständischen Familienunternehmen ein riesiges Potenzial mit entsprechend hohem Beratungsbedarf“, so Sentürk zu seinem Ortswechsel.

Digitalisierung und Globalisierung haben gerade bei der Vermögensbetreuung einen hohen Stellenwert, nicht zuletzt hinsichtlich einer vernünftigen Differenzierung des Anlagevermögens. Dennoch stehen bei vielen Kunden Bodenständigkeit und Werte hoch im Kurs. Und neben vermögenden Privatpersonen machen sich beispielsweise auch Unternehmen und Kommunen angesichts der anhaltenden Nullzinsphase zunehmend Gedanken über ihre Liquidität. „Vor allem Stiftungen müssen ihre Arbeit einstellen, wenn ihr Kapital nicht ausreichend Zinsen abwirft – und bei vielen sind jetzt die Reserven aufgebraucht“, beschreibt Sentürk.

Doch gerade für diesen Kundenkreis seien Werte bei der Geldanlage und Investition immer wichtiger: „Es ist für sie ein Unterschied, ob ich in ein Unternehmen investiere, das Krankenhausausstattung herstellt, oder in ein Unternehmen, dessen Produkte möglicherweise nicht gut für die Umwelt sind.“ Daher biete die DZ Privatbank unter anderem eine Vermögensverwaltung mit ethisch-nachhaltigem Fokus an. Ein Kompetenzteam hierzu findet sich im Portfoliomanagement. „Wir greifen gerne auf die Expertise in unserem Netzwerk zurück“, betont Sentürk.

In der Regel sind die Kunden der DZ Privatbank bereits Kunden von Volksbanken und Raiffeisenbanken in ihren Heimatorten. Deren Betreuer binden im Bedarfsfall die DZ Privatbank in der Beratung bei Kunden mit einem liquiden Vermögen ab etwa 250.000 Euro ein. „Das ist aber nur ein Richtwert“, betont Sentürk. Grundsätzlich komme es auf die Komplexität des Vermögens an und auf den damit einhergehenden Beratungsbedarf. Auf diese Weise greifen die lokalen oder regionalen Genossenschaftsbanken für diese spezielle Kundengruppe auf die Expertise und Unterstützung der Privatbank zurück.

Die örtlichen Banken behalten den direkten Kundenkontakt, können aber Lösungen anbieten, über die andere Institute – auch aus dem Wettbewerb – nicht unbedingt verfügen. Denn die DZ Privatbank ist in den ganzheitlichen genossenschaftlichen Kosmos eingebunden und als Netzwerk bietet sie Expertise von Versicherung über Firmenkundengeschäft bis zum Family Office.

Dass die lokalen Volksbanken und Raiffeisenbanken ihre Kunden kennen, erleichtert eine bedarfsgerechte Beratung. „Es ist sinnvoll, wenn der Berater vor Ort seine Kunden schon frühzeitig von uns mitbetreuen lässt, manchmal auch schon, bevor sie 250.000 Euro liquides Vermögen besitzen, beispielsweise wenn große Finanzzuflüsse durch Unternehmensverkauf, Versicherungszahlungen oder Erbschaften absehbar sind“, beschreibt Sentürk. Je früher solche Vermögenszuwächse durchdacht und grundsätzlich strukturiert werden, umso einfacher sei der Umgang damit, wenn das Geld verfügbar ist.

Vor allem Unternehmern sei die wirtschaftliche Situation ihrer Bank immer wichtiger. „Dass die Beratung exzellent ist, das setzen die Kunden voraus – aber dass die DZ Privatbank zur am höchsten gerateten Bankengruppe Europas zählt“, sagt der Münchener Niederlassungsleiter Sentürk „ist ein objektiver Qualitätsbeweis von neutraler Seite“. Das stabile Fundament punktet, die DZ Privatbank ist „ein sicherer Hafen fürs Geld“.

Von Anja Kühner

 

Immobilienpreise steigen in vielen Regionen weiter

Rentiert sich ein Sachwert-Investment in Immobilien noch? Sind sie nicht zu teuer? Nach einer aktuellen Studie haben einige Regionen noch lange ein Wachstumspotenzial.

In München kostet im Wohnbau ein Quadratmeter mittlerweile mehr als 6000 Euro. Wer kann das noch bezahlen? Während manche Marktbeobachter schon von einer Preisblase sprechen, sehen andere den Gipfel noch lange nicht erreicht. Kürzlich hat die Postbank ihre Studie „Wohnatlas 2017“ vorgelegt. Danach sieht die Entwicklung differenziert aus.

„In mehr als der Hälfte der 402 deutschen Kreise und Städte können Eigentümer davon ausgehen, dass der Wert ihrer Immobilie bis 2030 stabil bleibt oder weiter zulegt“, heißt es in einer Mitteilung der Bank zu der Studie. Besonders Großstädte und die angrenzenden Kreise dürften auch in Zukunft zu den Regionen mit relativ hoher Wertsteigerung gehören.

Im Vergleich deutscher Großstädte hat München – trotz des ohnehin schon hohen Preisniveaus – auch in der Zukunft die Nase vorn. In der bayerischen Landeshauptstadt steigen die Preise laut der Prognose bis 2030 jährlich durchschnittlich um 1,3 Prozent, gefolgt von Dresden mit einer Steigerungsrate von einem Prozent. „Dresden dürfte wegen seiner sehr guten Infrastruktur und einer stabilen demografischen Entwicklung als Immobilienstandort attraktiv bleiben“, erläutert Dr. Marco Bargel, Chefvolkswirt der Postbank.

Die prognostizierte Wertsteigerung in der sächsischen Landeshauptstadt fällt sogar etwas größer aus als in Hamburg und Düsseldorf, wo die Untersuchung ein Plus von 0,9 Prozent jährlich erwartet. Mit leichten Werteinbußen müssen Käufer in Essen und Dortmund rechnen und – mit Abstrichen – in Hannover, wo der gesamte Landkreis in die Untersuchung eingegangen ist. „Gerade in Regionen mit schwächerer Preisprognose ist es wichtig, den Wert der Immobilie zu erhalten oder zu steigern, indem Modernisierungsmaßnahmen umgesetzt werden und Haus oder Wohnung energetisch auf dem neuesten Stand sind“, so Bargel.

Die Berechnungen für 402 kreisfreie Städte und Landkreise wurden vom Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) für die Postbank durchgeführt. Anhand verschiedener Regionaldaten zur Bevölkerungs- und Altersstruktur, Haushaltsgröße, Einkommensentwicklung und Wohnausgaben wurde die Nachfrageentwicklung berechnet. In das HWWI-Wohnungsmarktmodell flossen sowohl die Entwicklung der Nachfrage wie auch des Angebots ein.

Fast durchgehend gute Rahmenbedingungen für Wohnimmobilien erwarten die Experten für Bayern: In den zehn Regionen mit der stärksten Preissteigerung finden sich gleich sieben bayerische Kreise. Drei dieser Kreise – Erding, Landkreis München und Ebersberg – zählen zum Speckgürtel der Landeshauptstadt. Die mit Abstand höchsten Preissteigerungen sind laut Prognose indes in Heilbronn in Baden-Württemberg zu erwarten. In der Stadt dürften sich Wohnimmobilien bis 2030 jährlich um vier Prozent verteuern.

Von Jürgen Grosche

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