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Josef Chr. Kainz, Direktor der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich und verantwortlich für den Geschäftsbereich in Süddeutschland.

Privatbanken

"Süddeutschland ist ein wichtiger Markt für uns"

Die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich bietet seit 1991 an acht Standorten in Süddeutschland Dienstleistungen für Unternehmen und vermögende Privatkunden an.

Für ihre Arbeit wurde das Haus bereits drei Mal – in den Jahren 2008, 2010 und 2016 – zur „Bank des Jahres in Deutschland“ gekürt.

Zwischen Süddeutschland und Österreich herrscht traditionell ein reger Austausch, auch geschäftlich. Und so ist die Geschichte der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich in Deutschland vielleicht nicht überraschend, aber deshalb nicht minder erfolgreich. Seit 1991 in Deutschland tätig, führt die fünftgrößte Bank Österreichs in Bayern und Baden-Württemberg über acht Niederlassungen in München, Passau, Nürnberg, Regensburg, Ulm, Würzburg, Heilbronn und Augsburg. „Süddeutschland ist als eine der dynamischsten Wirtschaftsregionen in Europa und ein wichtiger Markt für uns. Mit der intensiven Begleitung zahlreicher Unternehmen mit zukunftsorientierten Finanzierungsmodellen setzen wir starke Wachstumsimpulse für den deutschen Mittelstand“, betont Dr. Heinrich Schaller, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich Aktiengesellschaft.

Dabei konzentriert sich die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich in Deutschland im Kern auf zwei Geschäftsfelder. Eines davon ist die Begleitung mittelständischer Unternehmen. „Wir decken das gesamte Spektrum der unternehmerischen Finanzierungen ab. Dazu gehören Betriebsmittel- und Investitionsfinanzierung, Factoring und Leasing, aber auch individuelle Sonderfinanzierungsmodelle. Unser Hauptaugenmerk bei der Finanzierung liegt dabei auf der Absicherung der Liquidität, der Optimierung der Finanzierungs- und Kapitalstruktur, der Zinsgestaltung bis hin zur Absicherung von Markt-, Währungs- und Zinsrisiken“, sagt Josef Chr. Kainz, Direktor der Bank und verantwortlich für den Geschäftsbereich in Süddeutschland.

Doch was bedeuten „individuelle Sonderfinanzierungsmodelle“? Das Institut begleitet seine Unternehmerkunden nicht nur mit allen klassischen Dienstleistungen, sondern unter anderem auch bei Unternehmensnachfolgen, Expansionen (Akquisitionen und organisches Wachstum) sowie Management Buy-Out und Management Buy-In, um die Übergabe eines Unternehmens an das Management zu ermöglichen. „Da sich solch richtungsweisende Veränderungen über Fremdkapital alleine oft nicht darstellen lassen, unterstützen wir unsere Kunden mit Beteiligungen und somit mit Eigenkapital beziehungsweise eigenkapitalähnlichen Lösungen“, erläutert Josef Chr. Kainz.

Ebenso hat sich die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich einen Namen im Cash Management und in der Vermögensanlage für Unternehmen gemacht. Neben der gesamten Zahlungsabwicklung und dem Auslandszahlungsverkehr stehen Instrumente zur Zinsoptimierung und Liquiditätssteuerung genauso im Fokus wie die Verwaltung betrieblichen Vermögens über Aktien, Anleihen und Fonds und der Finanzierung von Unternehmen an den Kapitalmärkten, beispielsweise über die Emission eigener Anleihen.

Der zweite Kernbereich am deutschen Markt ist das Private Banking. „Wir erarbeiten mit unseren Kunden eine langfristige Vermögensstrategie, die wir am persönlichen Sicherheitsbedürfnis, der individuellen Risikobereitschaft und dem Anlagehorizont der Mandanten ausrichten. Das gilt sowohl für die mandatierte Vermögensverwaltung als auch für die Vermögensberatung“, sagt der Direktor. Die Strategie der Bank in der Vermögensberatung beruht auf dem Core-Satellite-Konzept. Dabei dient eine Kernveranlagung mit möglichst geringer Wertschwankung als Basisinvestment, dem je nach der individuellen Risikobereitschaft und Ertragserwartung ausgewählte Einzelinvestments („Satelliten“) beigemischt werden. In den Vermögensverwaltungsmandaten legen die Kapitalmarktexperten der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich die Kundengelder innerhalb der „Dynamik Strategie“ an. „Unsere Vermögensverwaltungsstrategie steht für gezieltes Eingehen auf Marktpotenziale und Risiken durch aktives Bandbreitenmodell, umfassende gesamtwissenschaftliche Analysen inklusive dem Behavioral Finance-Ansatz, eine breite Streuung in Anlageklassen und Einzeltitel und anbieterneutrale und objektive Auswahl der Produkte. Dabei begrenzen wir die Eigenproduktquote auf maximal 15 Prozent“, erklärt Josef Chr. Kainz das Modell.

Dass die Bank mit ihrem Ansatz erfolgreich ist, zeigen die regelmäßigen Auszeichnungen. Für ihr Engagement für den deutschen Mittelstand wurde die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich bereits drei Mal – in den Jahren 2008, 2010 und 2016 – zur „Bank des Jahres in Deutschland“ gekürt. Als einer der Gründe für diese besondere Auszeichnung wurde die außergewöhnliche Kundenorientierung der Bank genannt.

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