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Betreuungsleistungen

"Den Unternehmer im Kunden wecken"

Die Berater der Merkur Bank empfehlen gerne gute Geldanlagen. Ebenso gern diskutieren sie mit ihren Kunden über die verschiedenen Anlage-Möglichkeiten. Damit das auf Augenhöhe gelingt, bietet die Privatbank Finanzseminare.

„Der beste Verbraucherschutz ist die Aufklärung“, ist Dr. Marcus Lingel, Inhaber und Geschäftsführer der Merkur Bank, überzeugt. Daher bietet die Münchner Privatbank ab September Seminare und Fortbildungen im Wertpapierbereich an – kostenlos für die Kunden. Um eine hohe Qualität zu gewährleisten, kooperiert sie dazu mit einem auf den Wertpapieranlage- und Finanzbereich spezialisierten Seminaranbieter. Lingel begründet die „Weiterbildung der Kunden“ so: „Die Kunden sollen aus unserer Sicht in der Lage sein, eigenständige Entscheidungen zu treffen. Nur wenn Diskussionen mit ihnen auf Augenhöhe stattfinden und wir eine intensive fachliche Auseinandersetzung pflegen können, sind wir zufrieden mit der Partnerschaft.“ Denn erst wenn die Kunden ihren Bankberater als gleichberechtigten Partner empfinden, stimmt seiner Meinung nach die Basis für eine langfristige und Generationen überdauernde Beziehung.

Diese Augenhöhe ist genau das, was die Kunden an der Merkur Bank schätzen – und was viele Neukunden suchen. Sie fanden in der Vergangenheit oft erst dann zur Merkur Bank, nachdem sie von anderen Geldinstituten enttäuscht waren. „Da müssen wir das Vertrauen auch stellvertretend für die gesamte Branche wieder aufbauen“, sagt Lingel. Für ihn gehört als Vertrauensbasis für die unternehmerisch denkende Kundschaft das eigene Unternehmer-Sein unbedingt dazu. Denn Lingel steht seit dem Jahr 2005 in zweiter Generation an der Spitze des Münchner Bankhauses.

Die Privatbank ist gleichzeitig inhabergeführt und börsennotiert – eine seltene Kombination. Im Geschäftsjahr 2016 setzte die Merkur Bank ihren jahrelangen Wachstumskurs fort und steigerte – entgegen dem Branchentrend – das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit um 23 Prozent auf 7,8 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie lag mit 0,56 Euro um zehn Prozent über dem des Vorjahres. Besonders freut sich Lingel darüber, dass diese Ergebnissteigerung trotz der erfolgreichen Kapitalerhöhung in Höhe von fünf Millionen Euro möglich war. Zum Ende des vergangenen Jahres waren 517.000 neue Stückaktien zum Kurs von 7,80 Euro je Aktie emittiert worden. Zeitgleich erhöhten die persönlich haftenden Gesellschafter das Komplementärkapital um rund eine Million Euro. Diesen Kapitalzufluss will die Privatbank insbesondere für weiteres Wachstum in der Bauträgerzwischenfinanzierung nutzen. „Durch den anhaltenden Immobilienboom in den Ballungszentren sehen wir gerade in diesem Geschäftsfeld noch großes Potenzial“, sagt Lingel.

Nicht nur für die Kunden rechnet sich der erfolgreiche Wachstumskurs. Die Ausschüttungsquote lag zuletzt bei 46 Prozent. „Wir streben eine Quote von bis zu 50 Prozent an, sofern die Kapitalbasis den regulatorischen Anforderungen entsprechend aufgestellt ist“, erklärt Lingel. Und mit ihm freuen sich die Anleger über eine Dividendenrendite von 3,4 Prozent. In der langfristig ausgerichteten Gesellschafterstruktur sieht Lingel eine Vermeidung von Interessenskonflikten. Zudem biete die Merkur Bank bewusst keine eigenen Produkte an. So ist stets eine objektive Beratung ohne Eigeninteressen sichergestellt.

Der anhaltende Zustrom an Kundengeldern stellt für die Merkur Bank kein Problem dar. Denn während so manch andere Bank angesichts hoher Anlagesummen von ihren Kunden gar nicht mehr nachkommt mit der Kreditvergabe und die Gelder bei der Europäischen Zentralbank parken muss, freut sich die Merkur Bank über rege Kreditnachfrage. „Wir vergeben Kredite an eigentümergeführte Unternehmen – und deren Nachfrage nach Krediten ist gut“, betont Lingel. Erklärte Strategie der laut eigenen Aussagen „etwas anderen Privatbank“ ist es, keine eigenen Anlagen zu tätigen.

Ebenso wenig bietet die Merkur Bank eine Vermögensverwaltung an. „Wir sind keine Bank, die für die Kunden entscheidet, denn wir möchten durch unseren Beratungsansatz den Unternehmer im Kunden wecken“, beschreibt Lingel. Bereits heute zählen neben Unternehmern, leitenden Angestellten, Rentnern und Freiberuflern all diejenigen Menschen zu den Kunden, die gerne Finanzthemen hinterfragen und selbst entscheiden. Sich mit ihnen intensiv mit der Anlage ihres Geldes auseinanderzusetzen und im besten Fall sogar Spaß daran zu vermitteln – das ist das Ziel der Merkur-Banker.

Von Anja Kühner

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