Angestellte kalt erwischt

Produktions-Stopp bei Tesla - Drastische Konsequenzen für Mitarbeiter

Dem US-Elektroautobauer Tesla machen erneut Verzögerungen bei der Produktion seines Mittelklassewagens Model 3 zu schaffen - mit drastischen Konsequenzen für die Mitarbeiter. 

Tesla bestätigte am Montag, dass die Fertigung ausgesetzt worden sei, um den Produktionsprozess anzupassen und die Automatisierung zu verbessern. Dies sei angesichts der steigenden Produktion "nicht ungewöhnlich", betonte Tesla. Mit seinem Model 3 will der Elektroautobauer den Durchbruch auch jenseits des Luxussegments schaffen. 

Tesla-Chef Musk erklärt auf Twitter: „Ein Fehler“ 

Das Internetportal BuzzFeed hatte zuvor berichtet, dass die Model-3-Produktion in Fremont im US-Bundesstaat Kalifornien für "vier oder fünf Tage" gestoppt worden sei. Die Beschäftigten seien von der Ankündigung überrascht worden, berichtete die Online-Seite. Tesla-Chef Elon Musk hatte am Freitag im Kurzbotschaftendienst Twitter erklärt, es sei ein "Fehler" gewesen, bei der Model-3-Fertigung auf "exzessive Automatisierung" zu setzen

Erste Wagen des Tesla-Fahrzeugs Model 3 stehen auf dem Fabrikgelände in Fremont, Kalifornien (USA) zur Übergabe an ihre Besitzer bereit.

Die Limousine, die mit einem Startpreis von 35.000 Dollar (rund 28.000 Euro) erschwinglicher sein soll als die bisherigen Tesla-Modelle, ist für den US-Elektroautobauer ein wichtiger Baustein, um auch auf dem Massenmarkt Fuß zu fassen. Allerdings hatte Tesla seine Produktionsziele immer wieder verschieben müssen. Zuletzt liefen wöchentlich etwa 2000 Fahrzeuge vom Band. Langfristig strebt Tesla eine wöchentliche Stückzahl von 10.000 Model-3-Fahrzeugen an und von 5000 pro Woche noch in diesem Jahr.

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afp

Rubriklistenbild: © AFP / WANG ZHAO

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