+
Ein Mann blickt in Hamburg auf einer Baustelle auf zwei Kräne. Das Klima in der Weltwirtschaft hellt sich nach Einschätzung des Münchner Ifo-Instituts wieder auf.

Derzeit ist der Wert auf einem Tiefpunkt

Ifo: Weltwirtschafts-Klima erholt sich wieder

München - Das Klima in der Weltwirtschaft hellt sich nach Einschätzung des Münchner Ifo-Instituts wieder auf. Doch ein Risikofaktor bleibt: Donald Trump. 

Nachdem der entsprechende Index im Sommer auf den niedrigsten Wert seit über drei Jahren gefallen war, liegt er nun wieder auf dem Niveau des zweiten Quartals. „Die Weltwirtschaft scheint auf einen moderaten Erholungskurs einzuschwenken“, teilte das Ifo-Institut am Donnerstag in München mit. Allerdings blieben die Beurteilungen der befragten Experten zur aktuellen Wirtschaftslage unverändert ungünstig. Jedoch: „Die Konjunkturerwartungen hellten sich etwas auf.“

Der Index stieg dadurch im vierten Quartal um 4,5 Indexpunkte auf 90,5. Trotz der Verbesserung lag dieser Wert rund sechs Punkte unter seinem langfristigen Durchschnitt. Bei der im Oktober abgeschlossenen Umfrage hatten die 1071 Befragten aus 113 Ländern den nun gewählten US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump als großes Risiko für die Weltwirtschaft gesehen, während die unterlegene Hillary Clinton leicht positiv eingeschätzt wurde.

Ausnahmen: Osteuropa und Lateinamerika

Das Ifo-Wirtschaftsklima verbesserte sich in allen Regionen mit Ausnahme von Mittel- und Osteuropa und Lateinamerika. In Europa und Nordamerika liegt der Klimawert rund fünf Indexpunkte über dem langfristigen Mittelwert. Das Ifo-Institut befragt seit 1981 Experten aus aller Welt zur Konjunkturentwicklung in ihrem jeweiligen Beobachtungsgebiet.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Türkische Notenbank umgeht Erdogans Zins-Veto
Auch wenn sich die Lage etwas entspannt: Die Türkei kämpft mit einer handfesten Währungskrise, und die hohe Inflation belastet Verbraucher und Wirtschaft. Der Präsident …
Türkische Notenbank umgeht Erdogans Zins-Veto
Musk zeigt sein Innenleben: Gesundheit "nicht gerade toll"
Kaum ein Firmenchef im Silicon Valley steht so unter Druck wie Tesla-Chef Elon Musk. Er selbst nennt seinen Gesundheitszustand "nicht gerade toll". In einem Interview …
Musk zeigt sein Innenleben: Gesundheit "nicht gerade toll"
Urteil: Software-Updates im Diesel-Abgasskandal sind Pflicht
Münster (dpa) - Halter von Dieselfahrzeugen mit manipulierter Motorsteuerung müssen nach einer Gerichtsentscheidung die vom Kraftfahrt-Bundesamt vorgeschriebenen …
Urteil: Software-Updates im Diesel-Abgasskandal sind Pflicht
Abgas-Skandal: VW feuert möglicherweise mehrere Mitarbeiter
Immer wieder "Dieselgate": Die Abgas-Affäre bei Volkswagen könnte jetzt mehrere Beschuldigte den Job kosten. Gleichzeitig verkauft der Konzern immer mehr Autos. Aber wie …
Abgas-Skandal: VW feuert möglicherweise mehrere Mitarbeiter

Kommentare