Insolvente Windenergie-Firma

Bei Prokon fallen 150 Arbeitsplätze weg

Hamburg  - Beim insolventen Windenergie-Unternehmen Prokon  werden rund 150 von 450 Arbeitsplätzen gestrichen. Das teilte Insolvenzverwalter Dietmar Penzlin am Freitag in Hamburg mit.

Rund 80 Arbeitnehmer würden das Unternehmen wegen auslaufender Verträge oder eigener Kündigung verlassen; für 70 weitere werde eine Transfergesellschaft vorbereitet.

Die Fortführung der Kernbereiche von Prokon sei gesichert. Das gelte für den Betrieb und die Projektierung von Windparks sowie auch weitestgehend für den Stromhandel.

Das Amtsgericht Itzehoe hatte am Vortag das Insolvenzverfahren über die Prokon Regenerative Energien GmbH eröffnet, weil das Unternehmen überschuldet und zahlungsunfähig ist. Nach vorläufigen Prüfungen des Insolvenzverwalters hat Prokon im vergangenen Jahr 478 Millionen Euro Verlust erwirtschaftet.

dpa

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