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Ein Rettungswagen holt den Investor Picower ab.

Prominenter Madoff-Investor stirbt in Pool

Palm Beach/New York - Prominentes Todesopfer in der Madoff-Affäre: Der amerikanische Stiftungs-Chef Jeffry Picower ist nach einer Herzattacke beim Baden in seinem Swimmingpool ertrunken.

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Mysteriöser Swimmingpool-Tod in Madoff-Skandal

Der 67-Jährige war einer der größten Investoren des Milliardenbetrügers. Der Insolvenzverwalter von Madoffs Firma hatte Picower allerdings vorgeworfen, illegal Gewinne von rund sieben Milliarden Dollar (4,7 Mrd Euro) eingestrichen zu haben. Eine Autopsie ergab die natürliche Todesursache, wie die Polizei und der Anwalt von Picowers Familie am Montag übereinstimmend US-Medien bestätigten.

Der Anwalt hatte bereits zuvor gesagt, Picower habe Herzprobleme gehabt und an der Parkinson-Krankheit gelitten. Picowers Frau hatte ihren Mann am Sonntagnachmittag (Ortszeit) im Pool des gemeinsamen Strandanwesens in Palm Beach (Florida) gefunden. Später wurde er in einer Klinik für tot erklärt.

Klage wird fortgeführt

Madoff hatte das Vermögen von Picowers Stiftung verwaltet. Der Insolvenzverwalter hatte Picower mit der Forderung verklagt, die angeblich zu Unrecht erhaltenen Milliarden zurückzuzahlen. Picowers Anwalt sagte US-Medien, die Verhandlungen über einen Vergleich hätten zuletzt Fortschritte gemacht. Der Insolvenzverwalter will die Klage gegen die Stiftung fortführen.

Mit ihrer wohltätigen Stiftung unterstützten Picower und seine Frau zahlreiche US-Organisationen in Forschung, Bildung und im Sozialbereich. Zu den Empfängern gehörte etwa die renommierte Forschungseinrichtung MIT (Massachusetts Institute of Technology). Der 71 Jahre alte Madoff war Ende Juni zur Höchststrafe von 150 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Weltweit schädigte er mit seinem bis zu 65 Milliarden Dollar schweren Schneeball-System tausende Anleger.

dpa

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