"ProSiebenSat.1 bleibt in Bayern"

- München - Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 wird nach der geplatzten Übernahme durch die Axel Springer AG in Unterföhring bei München bleiben. Der Besitzer Haim Saban habe zugesagt, dass der Konzern weder umziehen werde noch zerschlagen wird, berichtete das Magazin "Focus" unter Berufung auf Telefonate, die Saban mit Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber und Wirtschaftsminister Erwin Huber (beide CSU) geführt habe. "Verlassen Sie sich auf mein Wort. Sie wissen doch, dass es gilt", wird der Unternehmer zitiert.

Auch unsere Zeitung hatte berichtet, Saban habe Stoiber gesagt, die Arbeitsplätze seien aktuell gesichert. Bei der Sendergruppe sind rund 2500 Menschen beschäftigt. Nach dem gescheiterten Verkauf der Sendergruppe an Springer wird damit gerechnet, dass ein ausländischer Investor zum Zuge kommt. Wunschkandidat der Staatsregierung wäre laut "Focus" der US-Riese General Electric, zu dem der Unterhaltungskonzern NBC Universal gehört. Mit den Amerikanern habe man gute Erfahrungen gemacht, sagte Huber dem Magazin. NBC Universal betreibt in Deutschland bereits den Fernsehkanal "Das Vierte".

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