ProSiebenSat.1: Entscheidung über Produktionssparte steht bevor

München - Deutschlands größter Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 will innerhalb der nächsten Wochen über die Zukunft seiner Produktionssparte mit rund 1000 Mitarbeitern entscheiden. Derzeit würden noch Verhandlungen geführt, sagte eine Sprecherin am Samstag in München.

Es sei aber noch nicht entschieden, ob die Sparte verkauft oder weitergeführt werde. Damit widersprach sie einem Bericht der Zeitung "Euro am Sonntag", wonach der Verkauf der Sparte unmittelbar bevorstehe.

Darin hieß es, die Verträge sollten voraussichtlich bis Ende Januar unterschrieben sein. Die Verhandlungen würden mit einem Konsortium geführt, dem die britische Produktionsfirma Red Bee sowie IBM angehörten. Dagegen sei ein zweites Konsortium mit dem französischen Thompson-Konzern und Siemens aus dem Rennen. Dazu wollte sich die Sprecherin nicht äußern.

ProSiebenSat.1 hatte bereits im November bestätigt, dass ein Verkauf der Produktionssparte in der Diskussion sei. Ein Outsourcing des gesamten Bereichs sei eine Option, hieß es. Mit einer Entscheidung rechnete Konzernchef Guillaume de Posch innerhalb von zwei Monaten. Dieser Zeitraum würde demnach im Januar ablaufen.

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