ProSiebenSat.1 prüft Verkauf der Produktionssparte

Spekulationen: - München - Deutschlands größter TV-Konzern ProSiebenSat.1 prüft nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" einen Verkauf seiner Produktionssparte. Eine Handvoll Interessenten sei angesprochen worden, darunter dem Vernehmen nach vor allem Technikkonzerne wie Thomson, IBM und Siemens.

Diese hätten bereits den technischen Service für TV-Sender wie BBC oder CNN übernommen, hieß es. ProSiebenSat.1 wollte den Bericht nicht kommentieren. Die Senderfamilie gehört mittlerweile den Finanzinvestoren Permira und KKR und soll mit dem europäischen TV- Konzern SBS zusammengeschlossen werden.

Zu der Produktionssparte mit gut 1000 Mitarbeitern gehören die Senderstudios, Datenverarbeitung und technische Verbreitung der Kanäle. Überlegungen zu einem Verkauf gab es bereits in der Vergangenheit. US-Investor Haim Saban sei die Auslagerung aber zu heikel gewesen, nicht zuletzt, weil zu der Tochter auch sensible Firmenteile gehörten, hieß es in dem Bericht. Aus Branchenkreisen verlautete am Samstag, es gebe keine Entscheidung, das Thema sei völlig offen.

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