ProSiebenSat.1 will Kosten drücken

München - Nach einem Umsatzeinbruch will der TV-Konzern ProSiebenSat.1 die Kosten stärker drücken, um den Gewinn stabil zu halten.

Der Konzern  hat im zweiten Quartal wegen eines neuen Vermarktungsmodells und der starken Konkurrenz aufgrund der EM weniger umgesetzt und verdient. Der Konzern will die Kosten jetzt stärker drücken als bislang bekannt und so im laufenden Jahr den operativen Gewinn stabil halten.

Der Umsatz sei zwischen April und Juni auf vergleichbarer Basis um vier Prozent auf 801,9 Millionen Euro gesunken, teilte das im MDAX notiert Unternehmen am Mittwoch in München mit. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank um 16,6 Prozent auf 203,7 Millionen Euro. Diese Proforma-Zahl enthält bereits die Ergebnisse des Mitte 2007 übernommenen Konkurrenten SBS.

ProSiebenSat.1-Chef Guillaume de Posch kündigte an, die Kosten stärker drücken zu wollen als bislang bekannt. "Mit gruppenweiten Programmen zur Effizienzsteigerung wollen wir im laufenden Geschäftsjahr Kosten in Höhe von 70 Millionen Euro im Vergleich zum ursprünglich geplanten Budget einsparen", sagte er laut Mitteilung.

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