Protest gegen Entlassung bei Allianz und BenQ

- Stuttgart/Düsseldorf - Beschäftigte des Allianz-Konzerns und des Handy-Herstellers BenQ haben in Baden-Württemberg und vor dem Landtag in Düsseldorf gegen Stellenabbau protestiert. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi legten bei Warnstreiks in Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Ulm und Freiburg mehr als 1500 Allianz-Beschäftigte die Arbeit nieder.

Der Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen reichte unterdessen eine Klage beim Arbeitsgericht Stuttgart ein. "Solange ein Tarifvertrag besteht, darf Verdi keine Warnstreiks initiieren, es besteht Friedenspflicht", sagte Hauptgeschäftsführer Jörg Müller-Stein. Verdi kündigte weitere Aktionen an, wenn der Druck auf den Allianz-Vorstand nicht ausreiche.

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