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Die Demonstration der Allianz pro Schiene gegen Riesen-Lkw mit maximal 25,25 Metern Länge und einem Gewicht bis zu 60 Tonnen, hatte das Motto: "Herr Dobrindt, wir wollen keine Gigaliner in Deutschland". Foto: Wolfgang Kumm

Protest gegen Lang-Lkw vor Brandenburger Tor

Berlin (dpa) - Verkehrspolitiker und Verbände haben vor der flächendeckenden Zulassung von rund 25 Meter langen Lastwagen in Deutschland gewarnt.

Bei einer Protestaktion vor dem Brandenburger Tor in Berlin vertraten sie die Ansicht, der Einsatz dieser Fahrzeuge würde zu mehr Transporten auf der Straße führen - zulasten der Güterbahn.

Der Vorsitzende des Bundestags-Verkehrsausschusses, Martin Burkert (SPD), sagte: "Wir wollen, dass mehr Güter auf die Schiene kommen." Mit den Lang-Lkw werde das Gegenteil bewirkt. Sie brächten außerdem Sicherheitsprobleme mit sich.

Der Vorsitzende des Verkehrsclubs Deutschland (VCD), Michael Ziesak, forderte den Bund auf, die Pläne für den Regelbetrieb auf Eis zu legen: "Gigaliner fahren im dünnbesiedelten Norden von Skandinavien. Für Deutschland sind sie zu groß und zu gefährlich, unsere Infrastruktur ist weder für 60-Tonner, noch für eine Lkw-Länge von 25,25 Meter ausgelegt."

Noch bis Ende 2016 läuft ein Feldversuch in sieben Bundesländern, bei dem das Höchstgewicht der Lastwagen auf 40 Tonnen begrenzt wurde. Die Kritiker des Projekts befürchten, dass es später auf 60 Tonnen angehoben werden könnte - wie schon heute in Schweden und den Niederlanden. Zu der Kundgebung in Berlin hatten die Allianz pro Schiene, die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), der VCD und die Automobilclubs ACV und ACE aufgerufen.

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