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Ein Mann liegt auf dem Campingplatz in Kleinröhrsdorf (Sachsen) in einem Liegestuhl. In Deutschland haben voriges Jahr 11 Prozent mehr Urlauber den Campingplatz als Quartier gewählt als 2008.

Elf Prozent mehr Urlauber auf dem Campingplatz

Wiesbaden - Sparsamkeit in der unsicheren Wirtschaftslage oder zurück zur Natur: In Deutschland haben voriges Jahr 11 Prozent mehr Urlauber den Campingplatz als Quartier gewählt als 2008.

Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte, stieg die Zahl der Ankünfte auf 7 Millionen Reisende. Die Zahl der Übernachtungen auf Campingplätzen stieg um 9 Prozent auf 25 Millionen, was bedeutet, dass jeder Gast durchschnittlich 3,57 Tage (und Nächte) auf dem Campingplatz blieb. Nach den Angaben der Statistiker ist das die zweithöchste Zunahme seit 2001. Nur 2003 war mit 10 Prozent auf 23,1 Millionen Übernachtungen der Zuwachs noch höher ausgefallen. Die Zahl der Ankünfte stieg in dem Jahr um 12,4 Prozent auf 6,3 Millionen.

Die Campingplätze hätten sich damit dem allgemeinen Trend stagnierender Übernachtungszahlen widersetzen können, erklärten die Statistiker. Das vorläufige Ergebnis sei eine Schätzung auf Basis der für den Zeitraum Januar bis Oktober vorliegenden Werte. Die Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland nahmen demzufolge um 6 Prozent auf 3,7 Millionen zu, die der Gäste aus dem Inland stiegen um 10 Prozent auf 21,3 Millionen.

apn

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