Prozess um VW-Affäre: Zeuge schildert Reisen

Braunschweig - Mit Schilderungen über das dubiose Abrechnungssystem bei VW und Dienstreisen von Betriebsräten ist am Dienstag der Prozess um die VW-Affäre fortgesetzt worden.

Der frühere VW-Chefbetriebsarzt sagte als Zeuge vor dem Landgericht Braunschweig unter anderem aus, bei einer Asien-Reise 2001 von Betriebsräten sei auch ein "Eskortservice" engagiert worden. Diesen habe der angeklagte Ex-Personalmanager Klaus-Joachim Gebauer bezahlt. Zudem sagte der Zeuge aus, Gebauer habe ihm Anfang 2004 gesagt, "die da oben" wüssten Bescheid über bestimmte Reisen und Abrechnungen. Nach seinem Eindruck habe Gebauer unter Druck gestanden.

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