Prozess: VW-Betriebsrat gegen Porsche

Ludwigsburg - Der VW-Betriebsrat will heute vor dem Arbeitsgericht in Ludwigsburg eine stärke Mitbestimmung in der neuen Porsche Holding durchsetzen. Das Gericht entscheidet in einer mündlichen Verhandlung über eine einstweilige Verfügung des Wolfsburger Betriebsrates, mit der der Eintrag der Automobil-Holding SE in das Handelsregister verhindert werden soll.

In der Holding will der Sportwagenbauer die VW-Anteile nach einer mehrheitlichen Übernahme bündeln.

Der Betriebsrat wendet sich gegen die Zusammensetzung des Holding-Aufsichtsrates, in dem je drei Arbeitnehmervertreter von Porsche und VW sitzen sollen. Nach Ansicht der Kläger geht die Vereinbarung zu Lasten der VW-Belegschaft, da mit der Regelung künftig die Stimmen der 12 000 Porsche-Mitarbeiter genau so viel Gewicht hätten wie die der 324 000 VW-Beschäftigten. (dpa)

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