Puma bekräftigt Jahresprognosen

- Der rasant wachsende Sportartikelhersteller Puma ist auch im abgelaufenem Quartal nicht aus dem Tritt gekommen. "Wir halten unsere Prognosen aufrecht und wollen in diesem Jahr beim Umsatz um mindestens 30 Prozent wachsen", sagte Puma-Chef Jochen Zeitz im Club Wirtschaftspresse München.

<P>München  - Der Bekanntgabe der Zahlen für das dritte Quartal sehe er optimistisch entgegen. Der Puma-Aktienkurs legte nach Bestätigung der Prognosen zunächst deutlich auf über 120 Euro zu und lag am Freitagmittag noch 0,5 Prozent im Plus bei 118 Euro.</P><P>Eine Vorhersage für das kommende Jahr wollte Zeitz nicht abgeben. Puma wolle aber auf Wachstumskurs bleiben. Das Potenzial im Lifestyle-Segment sei noch nicht ausgeschöpft. Allerdings ließen sich die rasanten Wachstumsraten der Vergangenheit nicht einfach in die Zukunft fortschreiben. "Man kann natürlich nicht davon ausgehen, dass ein Unternehmen auf alle Zeit mit 30 bis 40 Prozent wächst." Zudem wolle Puma nicht Wachstum um jeden Preis. Im ersten Halbjahr waren die Erlöse um knapp 47 Prozent auf 644 Millionen Euro gestiegen.</P><P>An Zukäufe denkt Zeitz nicht. "Das schließe ich zum jetzigen Zeitpunkt aus." Die meisten Akquisitionen hätten sich in der Wirtschaft als Fehlschläge erwiesen, versprochene Synergien träten oft nicht ein. Erst wenn Puma sein Potenzial voll ausgeschöpft habe und Management-Kapazitäten frei würden, könne dies eventuell ein Thema werden. Die Mittelfristplanung von Puma läuft noch bis 2006. In dieser Periode will der fränkische Traditionskonzern im Schnitt jährlich zweistellig wachsen.</P><P>Bei seinen Expansionsplänen will Puma verstärkt auf eigene Shops setzen. Von den geplanten 1,2 Milliarden Euro Umsatz in diesem Jahr kämen voraussichtlich etwa sieben bis acht Prozent aus den 20 eigenen Läden und dem Fabrikverkauf. Zeitz will hier durch die Eröffnung neuer Geschäfte mindestens auf zehn Prozent kommen.</P>

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