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Produkte der Firma Puma.

Puma von Wirtschaftskrise unberührt - Umsatzprognose erhöht

Herzogenaurach - Der weltweit drittgrößte Sportartikelhersteller Puma spürt bislang nichts von Wirtschaftskrise und sinkender Kauflust. Nach einem guten dritten Quartal erhöhte das Unternehmen seine Prognose für das Gesamtjahr und erwartet nun ein Umsatzwachstum im mittleren bis oberen einstelligen Prozentbereich. "

"Wir sind mit den in einem schwierigen Konsumumfeld erzielten Ergebnissen sehr zufrieden", sagte Puma-Vorstandschef Jochen Zeitz am Freitag.

Im dritten Quartal stieg das operative Ergebnis (EBIT) um ein Prozent auf 125 Millionen Euro. Der Überschuss stagnierte mit 89 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Der Puma-Umsatz wuchs im Quartal, wie bereits von der französischen Konzernmutter Pinault-Printemps-Redoute (PPR) berichtet, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum währungsbereinigt um 9,2 Prozent auf 712,7 Millionen Euro.

Eine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr wollte Zeitz wegen der Unsicherheit über die Entwicklung des privaten Konsums nicht abgeben. "Der private Verbrauch wird weiterhin gedämpft bleiben", sagte er. Optimistisch stimmten die Puma-Führung jedoch die vollen Auftragsbücher. Die Auftragsbestände Ende September stiegen um 4,7 Prozent auf 1,16 Milliarden Euro. Die im MDAX notierte Aktie rutschte nach Bekanntgabe der Zahlen nach einem anfänglichen Kursplus um 3,39 Prozent ins Minus auf 124,40 Euro.

Positiv entwickelte sich das US-Geschäft des vom französischen Luxuskonzern PPR kontrollierten Sportartikel- und Modeanbieters. Die Erlöse lagen im dritten Quartal leicht über Vorjahresniveau. Die US-Auftragsbestände zeigten Ende September eine deutliche Verbesserung und erhöhten sich um 9,1 Prozent. Puma hatte in den zurückliegenden Quartalen wie die gesamte Branche durch die Krise des Großabnehmers Foot Locker Umsatzrückgänge in den USA hinnehmen müssen. Der US-Markt werde aber weiterhin schwierig bleiben, warnte Zeitz.

Die Umsätze in den ersten neun Monaten stiegen währungsbereinigt um 8,8 Prozent auf 1,96 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis sank in diesem Zeitraum dagegen um zwei Prozent auf 313,2 Millionen Euro. Grund dafür seien höhere Investitionen in die Marke. Der Überschuss lag mit 224,7 Millionen Euro um 2,7 Prozent unter Vorjahr.

Die Finanzierung des Unternehmens bezeichnete Finanzvorstand Dieter Bock als "solide". Puma werde auch weiterhin langfristig investieren. Weitere Aktienrückkäufe würden geprüft. Bislang hat Puma 5,3 Prozent seines Grundkapitals zurückgekauft. Akquisitionen stünden in näherer Zukunft nicht an, sagte Zeitz. "Die aktuelle Marktsituation sollte man nutzen, um sich um sein Kerngeschäft zu kümmern."

dpa

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