+
EZB-Präsident Jean-Claude Trichet.

EZB pumpt 75 Milliarden Euro in den Markt

Frankfurt/Main - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Banken des Euroraums zum zweiten Mal in diesem Jahr mit Milliardensummen unter die Arme gegriffen.

Lesen Sie auch:

EZB: Mitte 2010 geht‘s aufwärts

Mehr als 75 Milliarden Euro frisches Geld wurden zu einem Zinssatz von einem Prozent zugeteilt, wie die EZB berichtete. Das Geschäft hat eine Laufzeit von einem Jahr. Das Interesse der Banken war jedoch deutlich niedriger als beim ersten sogenannten Jahrestender vom Juni.

Am Mittwoch beteiligten sich mit 589 Banken nur noch knapp halb so viele Institute. Zudem fiel die Summe deutlich niedriger aus als im Juni, als die Banken rund 442 Milliarden Euro nachfragten. Wegen der Krise an den Finanzmärkten bietet die EZB die langen Laufzeiten an.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trotz unerwartet starken Jahresstarts: US-Wirtschaft schwächelt
Deutlich besser ausgefallen als angenommen ist das Wirtschaftswachstum der Vereinigten Staaten unter Führung Trumps. Dennoch hat sie an Schwung verloren.
Trotz unerwartet starken Jahresstarts: US-Wirtschaft schwächelt
Dax geht etwas schwächer ins Wochenende
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax hat sich am Freitag mit leichten Verlusten ins Wochenende verabschiedet. Gute Wachstumszahlen aus der US-Wirtschaft halfen ihm, sein Minus …
Dax geht etwas schwächer ins Wochenende
„Vanille-Krise“: Schreck für Eisfreunde
Vanille ist die Lieblings-Eissorte der Deutschen. Bald könnten den Eisjüngern aber schmerzhafte Veränderungen ins Haus stehen.
„Vanille-Krise“: Schreck für Eisfreunde
Wirtschaftsforscher verteidigen deutschen Handelsüberschuss gegenüber USA
Auf dem G7-Gipfel kritisierte Donald Trump scharf den deutschen Handelsüberschuss gegenüber der USA. Jetzt reagiert das Institut der deutschen Wirtschaft Köln mit einer …
Wirtschaftsforscher verteidigen deutschen Handelsüberschuss gegenüber USA

Kommentare