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Quelle-Betriebrat will Konzernteile behalten.

Quelle-Betriebrat will Konzernteile behalten

Fürth - Auch nach dem Verkauf des Markennamens Quelle hat der Betriebsrat Hoffnung auf einen Erhalt von Teilbereichen des insolventen Versandhauses.

Es gebe noch immer Interessenten an Küchen-Quelle, sagte der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Ernst Sindel der AP am Freitag. Die Verhandlungen liefen weiter auf Hochtouren. “Wir geben noch nicht auf“, erklärte er. Die Rechte am Markennamen Quelle hatte sich der Hamburger Versandriese Otto gesichert. Auch die beliebte Quelle-Marke Privileg gehört jetzt dem früheren Rivalen des Fürther Versandhauses.

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Otto sichert sich Teile von Quelle

Trotz des Niedergangs des Traditionsunternehmens wollen offenbar auch viele Inhaber der 1.500 Quelle-Shops in Deutschland weitermachen. Voraussichtlich am kommenden Dienstag soll ein eigener Einkaufsverband seine Arbeit aufnehmen, der vor einem halben Jahr gegründet wurde. Bisher gebe es 800 Interessenten, die Anmeldung habe aber erst begonnen, sagte der Vorsitzende und Mitbegründer des Verbandes, Detlef Stechert, der AP. Ziel sei, den Quelle-Shop-Inhabern Ware zu Konditionen zu besorgen, die sie als Einzelabnehmer nicht erzielen könnten.

“Das ist eine Riesen-Chance für alle“, meinte Stechert. Wer Mitglied werden wolle, müsse dafür monatlich 35 Euro Beitrag zahlen. Im Gegenzug könnten die Mitglieder wie bisher Ware von den Herstellern beziehen, die auch Quelle belieferten. Kunden hätten somit die Chance, auch weiterhin Produkte in gewohnter Qualität zu erhalten, auch wenn der Markenname Quelle oder Privileg nicht mehr drauf stehe, sagte Stechert. Es seien aber auch neue Produzenten mit im Boot.

AP

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