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Für den Druck des neuen Quelle-Katalogs fehlen derzeit noch rund 20 Millionen Euro.

Quelle hofft auf schnelle Hilfe

Essen/Fürth - Im Ringen um die Zukunft des Versandhauses Quelle will der vorläufige Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg möglichst noch am Freitag den Druck des Quelle-Katalogs freigeben.

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Voraussetzung sei jedoch, dass eine 50-Millionen-Euro-Bürgschaft für die Essener Valovis Bank gesichert sei, sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters. An der Bürgschaft soll sich neben den Ländern Bayern und Sachsen auch der Bund beteiligen. Bayern hatte bereits am späten Donnerstagabend eine Beteiligung an der Bürgschaft zugesagt.

Eine Insolvenz muss nicht das Aus bedeuten

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Das zum Arcandor-Konzern gehörende Versandhaus Quelle hatte ebenso wie die Muttergesellschaft Arcandor und weitere Gesellschaften des Unternehmens in den vergangenen Tagen Insolvenzantrag gestellt. Daraufhin hatte die Essener Valovis-Bank am vergangenen Donnerstag die Zusammenarbeit mit Quelle beendet und das Unternehmen damit von den laufenden Zahlungseingängen abgeschnitten. Mit der Bürgschaft für die Bank soll eine Wiederaufnahme der Zahlungen durch das bis 2007 unter dem Namen Karstadt Hypothekenbank firmierende Institut gewährleistet werden. Die Valovis Bank ist zu 100 Prozent im Besitz des KarstadtQuelle Mitarbeitertrusts, der für die Pensionen des Unternehmens zuständig ist.

Der Quelle-Katalog wird nach Angaben des Unternehmens mit einer Auflage von rund neun Millionen Exemplaren gedruckt. Für den Druck fehlen derzeit noch rund 20 bis 25 Millionen Euro. Mit dem gedruckten Katalog erzielt das Versandhaus rund 40 bis 50 Prozent seines Umsatzes. Der Katalog habe aber auch eine starke Anreizwirkung für das E-Commerce-Geschäft im Internet, hieß es. Im Geschäftsjahr 2997/08 erzielte die Quelle GmbH einen Umsatz von 2,9 Milliarden Euro.

dpa

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