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Negativer Ausblick bleibt aber

Ratingagentur Fitch: USA behält Topbonität

New York - Die Ratingagentur Fitch hält an ihrer Bewertung der USA mit der Spitzennote “AAA“ fest, droht aber wegen der hohen Neuverschuldung gleichzeitig mit dem Verlust der Topbonität.

Der Ausblick für die Kreditwürdigkeit des Landes bleibe weiter negativ, teilte die in London und New York ansässige Agentur am Dienstagabend mit. Zwar warnte Fitch vor möglichen Folgen der hohen Staatsschulden für die US-Wirtschaft, zugleich bleibe diese aber “hoch produktiv, diversifiziert und wohlhabend“, hieß es weiter.

Der negative Ausblick spiegelte den Angaben zufolge die Risiken wider, die mit der hohen Neuverschuldung einhergehen. Es mangele an einem breiten öffentlichen, wie auch an einem politischen Einverständnis, wie der Abbau des Haushaltsdefizits bewältigt werden könne. Die Last der Staatsschulden könnte noch zunehmen und das Wachstum behindern, wenn es keine Einigung bezüglich des Defizits gebe, warnte die Agentur. Demnach rechnete Fitch nicht damit, den negativen Ausblick vor Ende des kommenden Jahres zu ändern.

Moderate Risiken der Finanzkrise 2008

Es gebe keine Anzeichen für erneute bedeutende wirtschaftliche Schocks, hieß es in der Mitteilung. Die mit der Finanzkrise von 2008 verbundenen Risiken seien moderat und nähmen ab. Weitere Gründe für Fitchs Festhalten am Toprating für die USA waren unter anderem deren Flexibilität in Fragen der Geldpolitik und der Wechselkurse sowie der internationale Status des Dollar als Devisenreserve.

Instrumente gegen Euro-Krise

Eurobonds und Finanztransaktionssteuer: Instrumente gegen Euro-Krise

Die großen Ratingagenturen hatten in den vergangenen Monaten mehrfach vor einer möglichen Abwertung der USA gewarnt, sollte die Regierung nichts gegen das Haushaltsdefizit unternehmen. Die Agentur Standard & Poor's hatte die Kreditwürdigkeit der USA vor etwa einem Jahr erstmals um eine Stufe abgewertet.

dapd

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