+
Die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Einstufung zahlreicher Geldinstitute in Europa gesenkt. Foto: Justin Lane

S&P senkt bei Deutscher Bank und Commerzbank den Daumen

London/Frankfurt (dpa) - Die US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Einstufung der Deutschen Bank, der Commerzbank und zahlreicher weiterer Institute in Europa gesenkt. Sie werden nun um eine oder zwei Noten schlechter bewertet.

Als Grund nannte die Agentur, Europas Regierungen seien nicht mehr bereit, die Geldhäuser im Krisenfall umfassend zu stützen. Einen entsprechenden Rundumschlag hatte Mitte Mai schon die Ratingagentur Fitch vorgenommen.

Die Deutsche Bank wurde um zwei Stufen auf "BBB+" herabgesetzt. Bei der Commerzbank und bei der Royal Bank of Scotland (RBS) ging es mit der gleichen Note jeweils nur um eine Stufe nach unten. Auch bei österreichischen Banken senkte S&P zum Teil den Daumen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Energiewende: Darum gehört Offshore-Windparks die Zukunft
Als Hindernis für den Kohleausstieg wird gerne der drohende Arbeitsplatzverlust angegeben. Doch ist dem wirklich so? Die Offshore-Windenergie befindet sich auf dem …
Energiewende: Darum gehört Offshore-Windparks die Zukunft
„Zersplittert“: Experten sehen die Welt im Krisenmodus - ist ein Kollaps noch zu verhindern?
Die Grenze der Belastbarkeit für die Welt sei fast erreicht. Zu diesem Schluss kommt das Weltwirtschaftsforum in seinem diesjährigen Risikobericht. Wie kann der Kollaps …
„Zersplittert“: Experten sehen die Welt im Krisenmodus - ist ein Kollaps noch zu verhindern?
VW-Konzern mit Rekordabsatz 2017
VW bleibt weltgrößter Autobauer - trotz Dieselkrise. Noch nie konnte der Konzern so viele Autos verkaufen wie im vergangenen Jahr. Rund lief es nicht nur für die …
VW-Konzern mit Rekordabsatz 2017
Inflation in der Eurozone zum Jahresende leicht rückläufig
Luxemburg (dpa) - Die Teuerung in der Eurozone hat sich zum Jahresende 2017 hin leicht rückläufig entwickelt. Im Dezember seien die Verbraucherpreise im Jahresvergleich …
Inflation in der Eurozone zum Jahresende leicht rückläufig

Kommentare