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DIW rechnet mit gemäßigtem Wirtschaftswachstum

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Berlin (dpa) - Die wirtschaftliche Expansion in Deutschland wird sich nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) mit einem gemäßigten Tempo fortsetzen. "Derzeit ist nicht damit zu rechnen, dass sich die Verspannungen auf den Interbankengeldmärkten spürbar auf die Realwirtschaft niederschlagen".

Risiken bestünden allerdings für den Fall, dass die Krise in einigen Segmenten des Hypotheken- und Immobilienmarktes der Vereinigten Staaten die dortige private Konsumnachfrage schwäche und ein möglicher Abschwung der US-Wirtschaft den Rest der Welt in Mitleidenschaft ziehe, wie das DIW weiter mitteilte. Davon wäre dann auch die deutsche Exportwirtschaft betroffen.

Das DIW-Konjunkturbarometer zeigt für das laufende dritte Quartal einen Zuwachs des saison- und kalenderbereinigten Bruttoinlandsproduktes von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal an. Dieser Wert war auch im Vormonat ermittelt worden.

Mit Blick auf das Gesamtjahr bestätige sich die bisherige Einschätzung, dass das kalenderbereinigte Wachstum zwar kräftig ausfallen dürfte, aber an den Vorjahreswert von drei Prozent nicht mehr heranreiche, schreibt das DIW. Die derzeitigen Turbulenzen an den Finanzmärkten hätten sich in den für die Barometerberechnung herangezogenen Indikatoren noch nicht spürbar niedergeschlagen. Allerdings sei derzeit nicht davon auszugehen, dass sich hieraus ernste Gefahren für die Stabilität des realwirtschaftlichen Wachstumsprozesses ergeben.

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