Rechtliches Nachspiel für Schumacher?

- München - Auf den nicht ganz freiwillig zurückgetretenen Infineon-Chef Ulrich Schumacher kommt möglicherweise noch ein juristisches Nachspiel zu. Angeblich prüfe der Aufsichtsrat jetzt auch rechtliche Schritte gegen Schumacher, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (FAS).

Ihm würden die hohen Ausgaben für die Imagepflege vorgeworfen. "Während andernorts im Konzern eisern gespart wird, hat Schumacher das Geld für teure PR-Kampagnen und Hochglanzmagazine verprasst", zitiert der "Spiegel" Gegner von Schumacher im Konzern. Sogar von "Kumpanei" und einer "milden Form der Korruption" soll laut "FAS" die Rede sein. "Dass ich derart mit Schmutz beworfen werde, ist ungeheuerlich", wehrt sich Schumacher. <BR><BR>"Der Porsche ist aus der Kurve geflogen", verbreitete die IG Metall hämisch. Porschefahrer Schumacher hatte die Gewerkschaft mit seinen Plänen, leistungsschwache Mitarbeiter auszusortieren, bis aufs Blut gereizt.<BR><BR>Ob an den Vorwürfen überhaupt etwas dran ist, muss sich erst noch zeigen. Und an diesen Entscheidungen waren wohl auch die Vorstandskollegen, die ihn gestürzt haben, beteiligt.<BR>

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