Regierung: Einstieg bei EADS weiter offen

- Berlin/Paris - Die Bundesregierung hat einen Bericht der Tageszeitung "Die Welt" zurückgewiesen, wonach sie zu einem Einstieg beim Flugzeugbauer EADS mit der Tochter Airbus entschlossen sei. Dies machte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm am Donnerstag in Paris deutlich. Die Regierung hält sich aber weiterhin die Option eines Einstiegs offen.

Das Blatt hatte vorab berichtet, das Kabinett habe sich zu der Beteiligung in der Nacht zum Mittwoch entschlossen. Offen sei, ob sich der Bund über die bundeseigene KfW-Gruppe oder in anderer Form an EADS beteiligen werde. Zur Disposition steht derzeit ein 7,5- Prozent-Paket, von dem sich DaimlerChrysler Anfang 2007 trennen will. Derzeit verfügt der deutsch-amerikanische Autobauer noch über knapp 30 Prozent an EADS.

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