Die Reichsten der Superreichen

„Centi-Milliardäre“: Diese acht Menschen besitzen ein Vermögen von über 100 Milliarden Dollar

  • Jonas Raab
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Acht Menschen weltweit sind sogenannte „Centi-Milliardäre“. Wir stellen die Unternehmer vor, deren Vermögen über 100 Milliarden Dollar groß ist.

Sie sind die reichsten der Reichen: Hundert Milliarden - in Zahlen 100.000.000.000 - Dollar oder mehr haben die folgenden acht Unternehmer laut Schätzung von Bloomberg auf ihrem Konto (Stand: 18. Mai 2021). Wir stellen Sie Ihnen vor:

Nummer 8: Sergey Brin

Sergey Brin war bis Dezember Präsident von Alphabet Inc., die sicherlich weniger bekannt ist als das Unternehmen dahinter: Google. 1998 war der Prototyp an den Start gegangen. Heute ist seine Suchmaschine nicht mehr aus dem Leben der Menschen wegzudenken.

Sergey Brin und Larry Page entwickelten gemeinsam die Milliarden-Idee

In Stanford hatte sich Brin (links) mit dem Doktoranden Larry Page angefreundet, mit dem er ein geniales Projekt schmiedete: Die Entwicklung einer komplexen Suchmaschine für das Internet. Es entstand der PageRank-Algorithmus (benannt nach Larry Page).

Sergey Brin: Von Mai 2007 bis Mai 2015 war er mit Anne Wojcicki verheiratet

2007 heiratete der in Moskau geborene US-Amerikaner die Biotechnologie-Unternehmerin Anne Wojcicki. Sie haben zwei gemeinsame Kinder, einen Sohn und eine Tochter. Seit 2015 sind sie geschieden.

Sergey Brin: bis Dezember 2019 Präsident von Alphabet Inc

Alphabet Inc. ist die Holding von Google. Sie fungiert seit 2015 als Dachgesellschaft der vormaligen Google-Töchter. Larry Page und Sergy Brin wechselten sich bis Ende 2019 an der Spitze ab. Und das Geschäft floriert. Im Jahr 2020 fuhr das Unternehmen einen Umsatz von 182,5 Milliarden Dollar ein. Über die Jahre kamen so insgesamt 101 Milliarden auf das Konto von Brin.

Sergey Brin: Was er heute macht

Brin lebt im kalifornischen Los Altos, also in der Nähe des Google-Hauptsitzes. Seit dem Börsengang seiner Firma hat er ausgesorgt. Arbeit bereitet Google aber natürlich immer noch genug. Kurios: Sergey Brin hat sein Informatik-Studium nie abgeschlossen. Die Google-Gründung war zu viel für nebenbei. 2013 rief er den Breakthrough Prize in Life Sciences ins Leben, eine der höchstdotierten Auszeichnungen der Welt. Ein Herz für Wissenschaft hat Brin also auf jeden Fall.

Nummer 7: Larry Page

Auch Larry Page stoppte seine Uni-Karriere wegen Google. Seine Dissertation hat er bis heute nicht abgegeben. Ihr Thema: Die Entwicklung eines funktionierenden Such-Algorithmus. Vielleicht will der Informatiker sein PageRank-Geheimnis einfach nicht preisgeben.

Larry Page: 2000 schon Marktführer

Der Erfolg von Google war rasant. Nur zwei Jahre nach Einführung des Prototypen war das Unternehmen von Page und Brin schon Marktführer. Den Start möglich gemacht hat auch der deutsche Informatiker Andreas von Bechtolsheim. 1998 war er nach einer nur zehnminütigen Präsentation so überzeugt, dass er einen 100.000 Dollar-Scheck zückte. Er hat sich nicht geirrt.

Larry Page: Beim Börsengang Multimilliardär

Der Börsengang sorgte dann für den finanziellen Quantensprung. Page (in diesem Bild von 2009 links zu sehen) besaß 38 Millionen Aktien und wurde mit ihnen sofort Multimilliardär. Das Vermögen hat er gut verwaltet und besitzt heute 105 Milliarden US-Dollar. Auch Google wuchs zwischen 2001 und 2011 von 200 Mitarbeitern zum führenden IT-Unternehmen mit 24.400 Angestellten.

Larry Page: Große Projekte trotz schwerer Gesundheitsprobleme

2003 wurde bei Larry Page die Hashimoto-Autoimmunerkrankung diagnostiziert. Sie führt zu einer chronischen Entzündung der Schilddrüse. Schwere Verläufe sind glücklicherweise selten. Die Krankheit ist aber nicht heilbar. Zehn Jahre später machte Page einen weiteren Schicksalsschlag öffentlich. Er leidet an beidseitiger Stimmband-Lähmung. Der Nerv für die Bewegungen der inneren Kehlkopfmuskeln ist dabei beschädigt. Er steuert Stimme und Atmung. Larry Page blieb trotzdem noch lange an Bord von Google und Alphabet. Außerdem gründete er ein weiteres Projekt.

Larry Page: 3. Dezember 2019 Rücktritt von Google und Alphabet - Flugtaxi

Am 3. Dezember 2019 gaben Sergey Brin und Larry Page bekannt, sich aus dem Tagesgeschäft von Google zurückzuziehen. Der eigentlich große Schritt war aber kein Paukenschlag. Die beiden Gründer hatten sich in der Öffentlichkeit ohnehin schon lange rar gemacht. Larry Page kümmert sich nun mehr um sein Start-Up „Kitty Hawk“. Damit will er Flugtaxis in Neuseeland an den Start bringen.

Nummer 6: Warren Buffett

Warren Buffet ist ein absoluter Wirtschafts-Weiser. Mit verschiedensten Investitionen verdiente er ein Vermögen. Fehlkäufe leistete er sich selten. Schon mit 16 begann er sein Studium an der University of Pennsylvania. Mit 26 gründete er seine Firma und erwarb die „Berkshire Hathaway“-Textilfabrik.

Warren Buffett: Berkshire Hathaway ist weit mehr als ein Textilkonzern

Die Modemarke „Fruit of the loom“ ist bekannt und erfolgreich. Doch die Buffet baute die Berkshire Hathaway nicht nur zu einem Kleidungs-Unternehmen aus. Es ist ein Beteiligungskonzern. Mit gezielten Investitionen vermehrt Buffet sein Geld.

Warren Buffett: „Das Orakel von Omaha“ - Anlagestrategie macht ihn zur Finanz-Ikone

„Value Investing“ nennt sich Buffets Erfolgsrezpt. Er kauft Aktien vorwiegend dann, wenn sie auch den realen Unternehmenswert widerspiegeln. Das senkt die Wahrscheinlichkeit von größeren Verlusten enorm. Die Beurteilung der Unternehmen ist natürlich die große Schwierigkeit. Seine oft treffenden Voraussagen haben Buffet 109 Milliarden US-Dollar und den Spitznamen „das Orakel von Omaha“ eingebracht. Das Bild zeigt ihn im Jahr 2003 an der Seite von Arnold Schwarzenegger in Los Angeles.

Warren Buffett: Persönliche Genügsamkeit trotz seines immensen Reichtums

Warren Buffet lebt nicht in Prunk und Protz. Auch öffentlich zeigt sich der Milliardär stets bescheiden. Ob er die bunten Shorts seiner Modefirma wohl selbst trägt? Buffet stammt aus mehr als gutbürgerlichen Verhältnissen. Sein Vater Howard war Broker und Abgeordneter im US-Kongress.

Warren Buffett spendet 99 Prozent seines Vermögens

Wie Bill Gates bezeichnet sich Warren Buffet als Menschenfreund. Und das sind keine leeren Worte. Buffet hat sich verpflichtet, 99 Prozent seines Vermögens zu spenden. 2009 rief er gemeinsam mit Gates den „Living Pledge“ ins Leben. Im Namen der Initiative versprechen Milliardäre, mindestens die Hälfte ihres Besitzes für wohltätige Zwecke einzusetzen.

Nummer 5: Mark Zuckerberg - der jüngste Selfmade-Milliardär aller Zeiten.

Mark Zuckerberg kennt als Facebook-Gründer fast jeder. Wer damals seine Mitgründer waren? Das wissen vermutlich nur diejenigen, den Film „The Social Network“ angesehen haben.

Mark Zuckerberg: Facebook-Gründung wichtiger - er bricht sein Studium ab

Mark Zuckerberg wurde 1984 in White Plains im US-Bundesstaat New York geboren. Im Alter von 20 gründete er Facebook gemeinsam mit drei Kommilitonen an der Harvard University. Zwei Jahre später gab er sein Studium ohne Abschluss auf. Heute besitzt er den Doktortitel ehrenhalber und ein Vermögen von geschätzten 118 Milliarden Dollar.

Mark Zuckerberg: Der Aufstieg von Facebook

Zuckerberg hatte sich schon an anderen Internetportalen versucht, bevor er auf die Idee von „Facemash“ kam. Es war als kleines Studentennetzwerk geplant. Gemeinsam mit Chris Hughes, Dustin Moskovitz und Eduardo Saverin entwickelte er daraus „thefacebook.com“. 114 Milliarden US-Dollar hat Zuckerberg heute dank Facebook auf der hohen Kante. Facebooks Gundfarbe ist übrigens blau, weil Zuckerberg eine Rot-Grün-Schwäche hat.

Mark Zuckerberg unterstützt Schulen und Krebsforschung - Facebook-Gründer spendet Milliarden

Mark Zuckerberg ist auch für seine sehr großzügigen Spenden bekannt. 2012 hatte er 100 Millionen Dollar für Schulen in Newark zur Verfügung gestellt. 2012 gab er 18 Millionen Facebook-Aktien an die „Silicon Valley Community Foundation“, die Projekte im Bereich Bildung und Gesundheit unterstützt. Seit 2016 finanziert Zuckerberg ein Projekt im Kampf gegen den Krebs. Über zehn Jahre will er insgesamt drei Milliarden US-Dollar freigeben. Seit der Geburt seiner Tochter 2015 existiert darüber hinaus die Chan Zuckerberg Foundation. 99 Prozent des Facebook-Aktienvermögens, zu diesem Zeitpunkt ein Wert von etwa 45 Milliarden Dollar, flossen damals in die wohltätige Stiftung.

Mark Zuckerberg: Datenschutz-Kontroversen bei Facebook - Meinungsfreiheits-Debatte über soziale Netzwerke

Mark Zuckerberg muss sich aber auch häfig mit Kritik auseinandersetzen. Datenschutz-Fragen bei Facebook und WhatsApp kommen immer wieder auf. Außerdem brennt spätestens seit der Corona-Pandemie die Debatte um Kontrollmechanismen in sozialen Netzwerken.

Nummer 4: Bill Gates

Bill Gates ist wohl einer der berühmtesten Milliardäre überhaupt. Der Erfolg von Microsoft veränderte die Welt. Die will Gates als erklärter Philanthrop auch verbessern. Die geschäftliche Leitung seiner Firma gab er schon vor Jahren ab.

Bill Gates ist auch Studienabbrecher - Microsoft gründete er an der Universität

Nicht der erste in unserer Liste: Bill Gates brauch sein Studium an der Harvard University ab. 1975 entschied er sich dazu, Microsoft seine volle Aufmerksamkeit zu widmen. Ein Schritt, der sich schnell bezahlt machte. Der Durchbruch gelang schon wenige Jahre nach dem Studienabbruch mit der Einführung des Betriebssystems MS-DOS. Das Bild zeigt ihn übrigens im Jahr 1981 zusammen mit Microsoft-Mitgründer Paul Allen (li.).

Bill und Melinda Gates: Wohltätige Projekte werden mit Stiftung gefördert

Bill und Melinda Gates heirateten 1994. 2021 gaben sie ihre Scheidung bekannt. Die „Bill und Melinda Gates“-Stiftung soll aber weiterhin bestehen. Mit einem geschätzten Vermögen von 46,8 Milliarden Dollar ist sie die größte private Wohltätigkeitsstiftung der Welt. Bis zu seinem Tod will Gates 90 bis 95 Prozent seines Vermögens gespendet haben. Dieses Vermögen beträgt momentan schätzungsweise 144 Milliarden Dollar. Seine beiden Kinder sollen übrigens jeweils „nur“ zehn Millionen Dollar erben, der große Rest soll in wohltätige Projekte fließen.

Bill Gates: Ziel von Verschwörungshypothesen

2010 gaben Bill und Melinda Gates bekannt, über die nächsten zehn Jahre insgesamt zehn Milliarden Dollar für die Entwicklung von Impfstoffen zu spenden. Am Ende dieser zehn Jahre begann die Corona-Pandemie und Gates geriet ins Visier von Verschwörungstheoretikern. Im Bild zu sehen ist ein Teilnehmer einer Demonstration in Hamburg, der ein Schild mit der Aufschrift „Gib Gates keine Chance“ in der Hand hält.

Bill Gates warnte vor Pandemien

Gates hatte die Gefahr einer Pandemie schon vor Ausbreitung des neuartigen Coronavirus vor Augen. Bereits 2015 warnte er öffentlich vor der Gefahr, die von Krankheitserregern weltweilt ausgeht. Im Februar spendete Gates 100 Millionen Dollar für Projekte zur Erarbeitung von globalen Antworten auf die Corona-Krise. Unter anderem unterstützte seine Stiftung damit das deutsche Unternehmen Curevac, das daraufhin einen Impfstoff entwickelt hat.

Nummer 3: Elon Musk

Von schillernden Marken kommen wir zu schillernden Ideen. Elon Musk investiert in Zukunftsmusik. Bekannt ist er als Mitgründer dem Bezahldienst PayPal, des Raumfahrtunternehmens SpaceX und des Automobilherstellers Tesla. Geboren wurde Musk 1971 im südafrikanischen Pretoria.

Elon Musk: Schon mit zwölf verkaufte er sein erstes PC-Programm - mit 16 wanderte er aus

Elon Musk - hier zu sehen während seines Auftritts als Gastgeber der TV-Show Saturday Night Live im Mai 2021 - war ein Frühstarter. Im Alter von zwölf Jahren hatte er ein Videospiel namens „Blastar“ entwickelt. Die Computerzeitschrift PC and Office Technologie kaufte es dem Teenager für 500 US-Dollar ab. Mit 15 beantragte Musk für sich und seinen jüngeren Bruder die kanadische Staatsbürgerschaft. Etwas mehr ein Jahr später, kurz vor seinem 17. Geburtstag, wanderte er aus. Damit umging er den Wehrdienst und das Apartheids-Regime in Südafrika. In Kanada angekommen begann er sein Studium an der Queen‘s University in Kingston.

Elon Musk gründet ein Unternehmen nach dem anderen - SpaceX eines der ersten

Seine erste Firma, Zip2, gründete Musk im Alter von 24 gemeinsam mit seinem Bruder. 1999 schlug Compaq zu und kaufte das Medien-Dienstleistungsprogramm für 307 Millionen US-Dollar, damals ein neuer Rekord für ein Internetunternehmen. Aus diesem ersten Erfolg hat Musk mittlerweile ein Vermögen von 170 Milliarden Dollar gemacht. Im Jahr 2000 rief Musk PayPal ins Leben. Und nur zwei Jahre darauf das Raumfahrtunternhemen SpaceX. Noch vor der Investition in seine Automobilfirma.

Elon Musk: Tesla will Elektroautos bauen, die sich kaum von Verbrennern unterscheiden

Tesla ist spezialisiert auf E-Mobilität. Als einer der ersten Hersteller versuchte das heutige Musk-Unternehmen E-Autos zu produzieren, die sich von den bekannten Wägen kaum unterscheiden. 2014 gab das Unternehmen alle seine Patente frei, um den gesamten Elektro-Fahrzeug-Markt zu fördern.

Elon Musk gibt seinem Sohn einen verrückten Namen - umstrittene Auftritte im TV

Privat zeigt sich Elon Musk oft sehr locker. Die Meme-Kultur im Internet hat es ihm offenbar angetan. So veröffentlichte er beispielweise zwei Rap-Songs: „RIP Harambe“ und „Don‘t Doubt ur Vibe“. Seinen Sohn taufte er in Anlehnung an einen Militärhubschrauber mit dem kuriosen Namen „X Æ A-XII“. Bleibt zu hoffen, dass Musk auch seine Verdrängung auf Platz drei dieser Liste verkraften kann, die ihn im Mai 2021 ereilte. Immerhin bleiben ihm zum Trost noch immer 161 Milliarden Dollar.

Nummer 2: Bernard Arnault – der einzige Centi-Milliardär aus Europa

Der reichste Mann Europas gilt als zweitreichster Mann der Welt. Bernard Arnault wurde 1949 in Frankreich geboren. Sein Vermögen verdankt er unter anderem der Luxus-Marke Louis Vuitton, dem Champagner Moët et Chandon und dem Cognac Henessy. Außerdem besitzt er die Wirtschaftszeitung Les Échos.

Bernard Arnault: Aufstieg eines Luxus-Imperiums

Bernard Arnault ist kulturbegeistert. Er sammelt zeitgenössische Kunst und spielt Klavier. Geld für Kunstwerke hat Arnault beleibe genug. Sein Luxus-Imperium brachte ihm 155 Milliarden Dollar ein. 1984 sanierte er den französischen Textilkonzern Boussac/Saint-Frères. Eines der Tochterunternehmen kennt fast jeder: Dior.

Bernard Arnault: Er wollte die belgische Staatsbürgerschaft - Skandal in Frankreich

2012 geriet Arnault ins mediale Kreuzfeuer. Er hatte die belgische Staatsangehörigkeit beantragt. Ihm wurde vorgeworfen, damit die Steuern in Frankreich umgehen zu wollen. Auf den öffentlichen Druck hin zog er seinen Antrag 2013 zurück. Beliebter machte er sich 2019 in seinem Heimatland, als er nach dem Brand von Notre Dame ankündigte, die Wiederherstellung der Kathedrale mit 200 Millionen Euro zu fördern.

Bernard Arnault: Zweite Ehe mit Hélène Mercier

Zwei Kinder hat der ebenfalls 161 Milliarden schwere Bernard Arnault mit seiner einstigen Jugendliebe. Doch von Anne Sewarvin trennte er sich später. Seit 1991 ist er mit Hélène Mercier verheiratet. Auch mit ihr bekam er zwei Kinder.

Bernard Arnault: Luxus-Milliardär mit politischem Einfluss?

Bernard Arnault ist eng mit dem ehemaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy befreundet und war auch dessen Trauzeuge bei seiner Hochzeit 1996. 2019 wurde Arnault für den gemeinsamen Auftritt mit Donald Trump kritisiert. Der damalige US-Präsident nahm an der Eröffnung der neuen Louis-Vuitton-Fabrik in Texas teil (das Foto zeigt die beiden bereits 2017 im Trump Tower). Chefdesigner Nicolas Ghesquière machte seinen Unmut darüber öffentlich. Arnault wandte ein, nicht als Politiker, sondern als Geschäftsmann zu agieren.

Nummer 1: Jeff Bezos

Der reichste Mensch der Welt kommt aus Albuquerque in New Mexico. Jeff Bezos verdient dank Amazon Milliarden. Im Mai 2021 verkaufte er recht unerwartet Anteile im Wert von 6,7 Milliarden Dollar. Was er mit dem Geld vorhat, ist sein Geheimnis. Vielleicht steckt er es in sein Raumfahrtprogramm.

Jeff Bezos: Vom Buchhändler zum reichsten Mann der Welt

Zusammen mit David Shaw kam Jeff Bezos auf die Milliarden-Idee. Sie wollten Bücher über das Internet verkaufen. 1994 gründete Bezos Amazon und trennte sich von seinem Geschäftspartner. Das Foto zeigt Bezos 1999 in Hamburg vor der Projektion einer deutschen Website. Bei Büchern sollte der Handel dann nicht bleiben. Mittlerweile kann man bei Amazon einfach alles kaufen. Fast alles leisten kann sich Bezos dank der Idee. 190 Milliarden Dollar umfasst sein Vermögen.

Jeff Bezos hat eigenes Raumfahrtunternehmen - Blue Origin bietet bald Weltraumtourismus

2000 gründete Jeff Bezos Blue Origin. Ziel des Unternehmens: Erstmals die Möglichkeit für Weltraumtourismus anbieten. Für einen läppischen zweistelligen Millionen-Betrag sollen Interessierte bald durch die Erdumlaufbahn fliegen können.

Jeff Bezos: „Schlechtester Chef der Welt“ - Weltkongress stellt Amazon-Gründer mieses Zeugnis aus

Die Arbeitsbedingungen in den Versandfabriken von Amazon sollen fürchterlich sein. Es kursieren Gerüchte, dass Mitarbeiter nicht einmal eine Pause machen dürfen, um auf die Toilette zu gehen. Der internationale Gewerkschaftsbund wählte Bezos deswegen beim Weltkongress 2014 zum „schlechtesten Chef der Welt“. Ein Jahr darauf veröffentlichte die New York Times einen Bericht über die Zustände bei Amazon. Geschäftspraktiken und Führungsstil kamen in der Reportage nicht gut weg. Bezos wandte ein, seine Firma in dem Bericht nicht wiederzuerkennen.

Jeff Bezos: Ehefrau ließ sich nach 27 Jahren scheiden - MacKenzie Scott ist eine der reichsten Frauen der Welt

Mit einem Vermögen von etwa 60 Milliarden US-Dollar ist MacKenzie Scott die zweitreichste Frau der Welt. Verdient hat sie es ebenfalls mit Amazon. Von 1992 bis 2019 war sie mit Jeff Bezos verheiratet. Im selben Jahr trat Sott der Initiative „The Giving Pledge“ bei. Sie will etwa die Hälfte ihres Vermögens spenden.

Jeff Bezos: Amazon-Gründer tritt 2021 zurück

Nach fast 30 Jahren an der Spitze von Amazon macht Jeff Bezos Schluss. Es ist kein ungewöhnlicher Schritt, dass Firmengründer das operative Geschäft in andere Hände geben. Zum Ende des Jahres 2021 will das also auch auch der reichste Mann der Welt tun. Bezos will sich anderen Projekten widmen. „Ich hatte noch nie mehr Energie und es geht nicht darum, in den Ruhestand zu gehen“, ließ er per Pressemitteilung verlauten.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa / Gene Blevins

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