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Rente: Wer in diesem Jahr in den Ruhestand kann und welche Unterlagen nötig sind

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Von: Patricia Huber

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Wann darf ich endlich in Rente gehen? Diese Frage stellen sich viele Versicherte. Wer dieses Jahr gehen darf, was zu beachten ist.

München - Die Zahl der Rentner* steigt jedes Jahr enorm, die der Beitragszahler weniger. Inzwischen arbeiten drei Leute für einen Rentner. Diese Schere dürfte sich laut Ökonomen künftig weiter öffnen. In diesem Jahr können Personen, die 1956 geboren sind, in Rente gehen. Denn für diesen Jahrgang liegt das reguläre Eintrittsalter bei 65 Jahren und zehn Monaten. Für die folgenden Jahrgänge steigt das Eintrittsalter dann weiter, da es schrittweise angehoben wird. Das Maximum liegt derzeit bei 67 Jahren.

Rente: Dieser Jahrgang kann ohne Abschläge gehen

Wer 1956 geboren ist und mindestens fünf Jahre eingezahlt hat, kann seine Rente im laufenden Jahr beantragen und erhält dann zum ersten Mal die Regelaltersrente* ohne Abschläge ausbezahlt. Wer jedoch weiterarbeiten möchte, kann dies tun und die Rente erst später beantragen. Das wirkt sich später auch auf dem Konto aus. Jeder Monat, den man länger arbeitet, bringt ein Renten-Plus von 0,5 Prozent.

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Checkliste: Diese Informationen benötigen Sie, um Ihre Rente zu beantragen

Dann gibt es jedoch noch eine Sonderregelung, die es auch jüngeren Jahrgängen ermöglicht, 2022 schon in Rente zu gehen. Wer diese Option, die Altersrente für besonders langjährig Versicherte, nutzen möchte, muss jedoch eine Mindestversicherungszeit von 45 Jahren vorweisen können. Wer also bereits mit 16 zu arbeiten begonnen hat, sein Leben lang durchgearbeitet hat, kann also schon früher gehen - ganz ohne Abschläge.

Rente mit 63: Mit Abschlägen können 1959 Geborene gehen

Zusätzlich gibt es dann noch die Rente ab 63*. Dieses Alter erreicht 2022 der Jahrgang 1959. Wer in diesem Jahr geboren ist und mindestens 35 Versicherungsjahre vorweisen kann, darf auch in Rente gehen. Hier müssen Versicherte jedoch einen Abschlag von 11,4 Prozent in Kauf nehmen, wie ihre-Vorsorge.de berichtet. Das reguläre Rentenalter würde nämlich bei 66 Jahren und zwei Monaten liegen und jeder vorgezogene Monat macht 0,3 Prozent Abzug. (ph)

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