Bundesrat gibt grünes Licht

Rentenbeitrag sinkt 2018 - aber nur minimal

Jetzt ist es definitiv: Zum 1. Januar 2018 wird der Rentenbeitrag für Arbeitnehmer und Arbeitgeber sinken. Große Sprünge wird man mit der Entlastung aber nicht machen können.

Berlin - Der Beitragssatz für die gesetzliche Rente sinkt zum 1. Januar von 18,7 auf 18,6 Prozent. Der Bundesrat stimmte am Freitag in Berlin einer entsprechenden Verordnung der Bundesregierung zu. Nach Angaben der Regierung werden durch die Absenkung Arbeitnehmer und Wirtschaft um jeweils rund 600 Millionen Euro pro Jahr entlastet. 

Für Mitte Juli kommenden Jahres können sich die 21 Millionen Rentner in Deutschland zudem auf eine Erhöhung ihrer Bezüge um gut drei Prozent einstellen. Die genaue Anpassung der Altersbezüge muss aber noch beschlossen werden.

Möglich wird der Schritt wegen der konjunkturbedingt guten Einnahmen der Rentenkasse. Mit dem Eintritt geburtenstarker Jahrgänge ins Rentenalter geraten die Rentenfinanzen in den nächsten Jahren aber offiziellen Prognosen zufolge unter Druck. Bis 2045 dürfte der Beitragssatz demnach auf voraussichtlich 23,2 Prozent steigen.

Lesen Sie auch: 2018 - Renten sollen steigen, Beiträge sinken

dpa/AFP/fn

Rubriklistenbild: © dpa

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